Christian Pospischil Bürgermeisterkandidat der SPD

„Ich freue mich darauf“

Die SPD-Troika (v. l.) Günter Schulte (stellvertretender Fraktionsvorsitzender), Bürgermeisterkandidat Christian Pospischil und Stadtverbandsvorsitzender Wolfgang Langenohl freut sich auf den bevorstehenden Wahlkampf. Foto: Anette Leusmann

Einstimmig nominierten die Genossen und Genossinnen der SPD am Sonntag bei ihrem Listenparteitag im Stadthallenrestaurant ihren Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Christian Pospischil für die Kommunalwahl am 25. Mai zum Bürgermeisterkandidaten.

„Attendorn braucht einen neuen Bürgermeister und ich möchte neuer Bürgermeister von Attendorn werden“, bekräftigte Pospischil. „Ich hoffe dabei auch auf die Zustimmung der Attendorner Bürgerinnen und Bürger“.

Nachdem die CDU keinen Kandidaten ins Rennen schickt, ist der 32-Jährige somit der einzige Gegenkandidat für den amtierenden parteilosen Bürgermeister Wolfgang Hilleke. „Ich bin, obwohl ich noch recht jung bin, politisch nicht unerfahren“, erklärte Pospischil im Pressegespräch. Seit 1998 ist er Mitglied der SPD und wurde gleich ein Jahr später als in Ennest direkt gewählter Stadtverordneter Mitglied des Rates der Stadt Attendorn.

Von 2008 bis 2013 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender, seit Februar 2013 ist er Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Attendorn.

Pospischil seit 1998 SPD-Mitglied

Nachdem man Pospischil bei der Ortsversammlung der SPD Mitte Dezember fragte, ob er die Kandidatur für das Bürgermeisteramt übernehmen wolle, traf er für sich über die Weihnachtsfeiertage, in Absprache mit seiner Verlobten, die Entscheidung, die Kandidatur anzunehmen. Beruflich ist Pospischil seit knapp drei Jahren beim Bundesrechnungshof tätig und somit auch kein Verwaltungsneuling, falls er die Wahl gewinnt.

Die Ziele von Pospischil und der SPD sind einfach formuliert: Die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Attendorns soll fortgesetzt werden. Tenor: „Attendorn soll der Standort Nummer eins in Südwestfalen bleiben.“

Die Haushaltspolitik werde sich auf die Erhaltung der städtischen Infrastruktur konzentrieren und der Verzicht auf neue Schulden müsse weiterhin an erster Stelle stehen. Ein weiteres Ziel sei die Attrativierung der Attendorner Innenstadt. Auch die Dorfentwicklung und die Erhaltung der Nahversorgung seien wichtige Punkte, ebenso wie die Bewahrung und Stärkung des sozialen Zusammenhaltes in der Stadt.

Eines ist Pospischil besonders wichtig: „Ich will die Bürger und Bürgerinnen bei allen Entscheidungen mitnehmen.“ Er sieht dem bevorstehenden Wahlkampf erwartungsvoll entgegen. „Ich freue mich darauf, mit einer ziemlich jungen Mannschaft anzutreten“, gibt sich der Bürgermeisterkandidat selbstbewusst. (Von Anette Leusmann)

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