Integration aktuelles Thema

Wie funktioniert das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen in der Stadt? Wer engagiert sich hier? Integration ist ein aktuelles Thema der nächsten Sitzung des Agendaforums, die am heutigen Mittwoch, 26. Januar, um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Schwalbenohl beginnt.

Infos gibt's vom Arbeitskreis FISS (Förderung der Integration im Stadtteil Schwalbenohl) und von Diplom-Pädagogin Angelika Link, Ansprechpartnerin des Jugendmigrationsdienstes im Kreis Olpe.

"1984 ergriffen einige Attendorner die Initiative und setzten in Eigenregie die Spielgeräte auf dem Spielplatz in der Amselstraße um und säten den Platz neu ein. Immer mehr Menschen wollten helfen, so dass 1986 der Verein gegründet wurde. Hauptinitiator war Wolfgang Hoberg", erinnert sich Horst-Peter Jagusch, Vorsitzender des Bürgervereins Schwalbenohl, der im Oktober sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Die Gemeinschaft der Menschen im Viertel sollte gestärkt werden und 1990 sei dann die Begegnungsstätte in der Flensburger Straße errichtet worden. 2009 gründete der Bürgerverein zusammen mit AWO, SPD, Hauptschule und anderen Vereinen und Institutionen den Arbeitskreis Integration, der unter anderem das Zusammenleben von Jung und Alt und Mitbürgern unterschiedlicher Herkunft fördern will.

Im vergangenen Herbst hatten Master-Studierende der Universitäten Siegen, Dortmund, Bochum und Köln den Stadtteil erkundet, um ein "Quartierskonzept" zu erstellen, das sie im März vorstellen werden.

Seit Ende 2006 berät und begleitet die Diplom-Pädagogin Angelika Link junge Migranten und Migrantinnen zwischen 12 und 27 Jahren, die neu nach Deutschland gekommen sind. Als Mitarbeiterin des Internationalen Bundes unterstützt sie mittlerweile etwa 70 Jugendliche im Kreis - z. B. im Umgang mit Behörden, bei der Klärung von Fragen zu Schule und Beruf und organisiert Sprachkurse.

Vernetzung und Kontakte sind für Angelika Links Arbeit wichtig. So arbeitet sie auch im Arbeitskreis Integration des Bürgervereins Schwalbenohl mit.

In dieser ersten Sitzung des Agendaforums im neuen Jahr geht es außerdem um die Beteiligung an der "Fahrplan III"-Veranstaltungsreihe des Bürgerhauses "Alter Bahnhof" und weitere Planungen.

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