Organistin Helga Maria Lange spielt in Attendorn

Festliches Passionskonzert mit abwechslungsreichem Programm

Die Organistin Helga Maria Lange ist am 2. April in Attendorn zu Gast.

Attendorn. Das Kammerorchester Attendorn lädt für Sonntag,  2. April um 16 Uhr zu einem festlichen Passionskonzert in die evangelische Erlöserkirche ein.

Unter Leitung seines Dirigenten Valid Agayev präsentiert es ein abwechslungsreiches Programm mit Musik für Streicher und Flöten sowie zwei Werke für Orgel und Orchester. So steht das Orgelkonzert op.4 Nr. 1 g-moll von G.F. Händel im Mittelpunkt des Konzertnachmittages. 

Es gehört zu der Reihe von 6 in London geschriebenen Orgelkonzerten, die ursprünglich als Intermezzi für die Aufführung von Oratorien im Covent Garden dienten. 1738 verlegt, waren die Konzerte op.4 die frühsten gedruckten Orgelkonzerte überhaupt. Außerordentlicher Beliebtheit aufgrund seiner besonderen Ausstrahlungskraft erfreut sich das Adagio g-moll für Streicher und Orgel von Tomaso Albinoni. 

Erst 1945 in Dresden gefunden, beruht es auf einer Rekonstruktion anhand von kurzen Themenfragmenten durch den Albinoni- Forscher Remo Giazotto. 

Solistin dieser beiden Werke ist die Organistin Helga Maria Lange, Dekanatsmusikerin im Dekanat Siegen und Lehrbeauftragte an der Universität Siegen. Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg Schulmusik und Kirchenmusik, belegte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Michael Radulescu, Gaston Litaize sowie Daniel Roth und schloss ihre Studien mit dem Staatsexamen für Schulmusik und dem A-Kirchenmusikexamen ab. 

Das Passionskonzert bereichert sie zusätzlich durch Stücke für Solo Orgel, die Fantasie und Fuge g-moll BWV 542 von J.S.Bach und die Sonate III A-Dur von Mendelssohn- Bartholdy, in deren erstem Satz der bekannte Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ im Pedal erscheint. Sätze aus dem für das Theater geschriebenen Werk „The Gordian Knot Untied“ von Henry Purcell, “, das „Erbarme dich, mein Gott“ aus der Matthäuspassion von J.S. Bach (Ursula Keller, Flöte; Svenja Kohlmann, Violine), die Introduzione aus Haydns „ Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ und die Elegie von Peter Tschaikowsky umrahmen das Konzertprogramm.

Karten für das Passionskonzert gibt es am 2. April an der Konzertkasse in der Kirche. Einlass ist ab 15.30 Uhr. Karten kosten 8 Euro, der Eintritt für Jugendliche unter 18 Jahren frei.

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