Kinder machten Circus

Die Kinder begeisterten mit ihren tollen Darbietungen das Publikum. Fotos: Anette Leusmann

Mit einer grandiosen Galavorstellung auf dem Bolzplatz in Helden endete am Samstag die beliebte Ferienaktion des Attendorner Jugendzentrums "Kinder machen Circus", die bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem Mitmachcircus Rondel stattfand.

Auf Grund der großen Nachfrage nahmen in diesem Jahr mit 170 Akteuren so viele Kinder teil, wie noch nie. "Auf diesem Platz hier in Helden und mit den Gegebenheiten war es auch mit so vielen Kindern machbar", freut sich Dagmar Sprenger vom Attendorner Jugendzentrum.

Erstmalig gab es aus diesem Grund auch zwei Galavorstellungen, für die die kleinen Artisten von Montag bis Freitag eifrig gemeinsam mit der Circusfamilie Ortmann trainierten. Am Freitag Abend hatten die Kinder aus dem Repetal und Heggen ihren großen Auftritt, die Attendorner Kinder mussten sich bis Samstag gedulden.

Dann war es endlich soweit. Zu Beginn der Vorstellung zogen die Nachwuchsartisten mit ihren tollen Kostümen in die Manege ein. In der nachfolgenden über zweistündigen Vorstellung begeisterten die Kinder das Publikum mit ihren mutigen Leistungen. So manches verdeckte Talent kam zu Tage. Da wurde jongliert, Trampolin gesprungen, sich auf Nägel gelegt, getanzt, auf dem Seil balanciert, akrobatische Kunststücke wurden vorgeführt sowie Ziegen, Tauben und Ponys dressiert.

Clowns durften natürlich auch nicht fehlen. Den Höhepunkt bildete jedoch wieder die Vorführung der Trapezmädchen. Unter der Anleitung und mit der Unterstützung von Circusdirektor Rene Ortmann zeigten sie atemberaubende Kunststücke in schwindelerregender Höhe. Da blieb so manchem Zuschauer der Atem weg. Beim Finale mit allen Kindern kannte die Begeisterung des Publikums keine Grenzen. "Ich war auch heute wieder ganz stolz mit allen Eltern", würdigte Dagmar Sprenger die tolle Leistung der Kinder.

Doch ohne die Circusfamilie Ortmann und die Betreuungsleistung der 30, zum Teil ehrenamtlichen Mitarbeiter wäre diese Aktion auch in diesem Jahr wieder nicht möglich gewesen.

Für Dagmar Sprenger bedeutete der Moment des Finales jedoch auch Abschied nehmen. Fünf Jahre lang betreute sie für das Jugendzentrum das Circusprojekt und scheidet nun aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit im Jugendzentrum nach sieben Jahren aus.

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