„Attendorn als Standort – das machen wir!“

Nur noch ein Jahr warten: Ein Kino für die Hansestadt

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Christian Pospischil, Christin Hanses, Johannes Cordes und Carsten Graumann (v.l.) freuen sich, die Planungen für das Attendorner Kino vorstellen zu können

Attendorn. Der neue James Bond, faszinierende Disney-Filme, mitreißende Komödien und vor allem die heiß begehrten Blockbuster – sie alle werden ab Ende 2018 in Attendorn zu sehen sein. Die Geschichte zu den Planungen rund um ein Kino in Attendorn hat ein Ende: Im kommenden Jahr sollen die Bauarbeiten beginnen.

Die Attendorner Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung vom 8. November den Bau eines Kinos in Attendorn beschlossen. Vorausgesetzt, der Haushalt wird am 13. Dezember verabschiedet, steht einem Kino in Attendorn nichts mehr im Weg. Die Stadt stellt der Vermögensverwaltungsgesellschaft (VVG) dann 4,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die VVG wird mit dem Bau und dem Betrieb des Kinos beauftragt. „Das wird dann an die Betreiber verpachtet – zu marktüblichen Konditionen“, erklärt Bürgermeister Pospischil.

Der genaue Standort befindet sich zwischen Hansehotel und Allee-Center, direkt hinter dem Mehrgenerationenplatz. Das Kino wird eine Nutzfläche von rund 1800 Quadratmetern mit fünf Kinosälen haben. Hier sollen gut 450 Zuschauer Platz haben. Außerdem sind ein großzügiger Foyerbereich und die ansprechende Gestaltung des Umfelds geplant. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Bürgermeister Christian Pospischil am Montag die Betreiber. Mit Christin Hanses und Johannes Cordes konnten zwei Interessenten gewonnen werden, die viel Erfahrung und Leidenschaft im Bereich Kino mitbringen. Sie betreiben bereits das Lichtspielhaus in Altenhundem. „Ich bin zwischen Kinorollen groß geworden“, erklärt Christin Hanses, denn ihr Vater hat das Kino in Altenhundem aufgebaut.

Die Fassadengestaltung steht noch nicht endgültig fest. Trotzdem: So könnte das Kino bald aussehen.

Nach mehreren Gutachten und Analysen stand für Christin Hanses und Johannes Cordes fest: „Attendorn als Standort – das machen wir!“

„Wir wollen Kino besonders machen“

Und sie haben schon viele Ideen, die in der Hansestadt ab Ende 2018 realisiert werden sollen. „Wir wollen Kino besonders machen“, freut sich Christin Hanses auf die Arbeit in Attendorn.

Die Stadt stellt dem Pächter einen so genannten „veredelten Rohbau“ zur Verfügung. Christin Hanses und Johannes Cordes kümmern sich im Anschluss um das komplette „Innenleben“ des Kinos – also Stühle, Technik und vieles mehr.

Die Betreiber wollen die Attendorner bei der Suche nach einem Namen für das Kino einbinden. Namensvorschläge können unter kinoattendorn@web.de eingereicht werden. Der Gewinner erhält ein Jahr lang freien Eintritt im neuen Kino in Attendorn.

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