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Kirche bekommt Rampe

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Zahlreiche Gemeindeglieder nahmen an der Gemeindeversammlung teil und diskutierten über die vorgestellten Beschlüsse des Presbyteriums.  Foto: Karl-Hermann Ernst
Zahlreiche Gemeindeglieder nahmen an der Gemeindeversammlung teil und diskutierten über die vorgestellten Beschlüsse des Presbyteriums. Foto: Karl-Hermann Ernst

Gleich zwei große Neuigkeiten konnte der Vorsitzende des Presbyteriums auf der Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde der Hansestadt verkünden.

Attendorn.

Zum einen wird der Zugang zur Erlöserkirche voraussichtlich noch in diesem Sommer behindertengerecht ausgebaut. So soll auf der Seite des Westwalls durch eine Rampe die Kirche auch für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator befahrbar werden. Zur Zeit werden noch, wie Baukirchmeister Michael Schebitz erklärte, Gespräche mit der Denkmalbehörde geführt.

Zum anderen soll, wie Vorsitzender Wolfgang Dröpper ausführte, mit einer über 100-jährigen Tradition gebrochen werden. Gemeinsam mit Pfarrer Dr. Christof Grote erläuterte er der Gemeinde den Beschluss des Presbyteriums, nach den Sommerferien den Kindergottesdienst in den Hauptgottesdienst sonntags um 10 Uhr in der Erlöserkirche zu integrieren.

Kindergottesdienst integrieren

So soll zunächst der Beginn des Gottesdienstes gemeinsam gefeiert werden, bevor vor der Predigt die Jüngsten der Gemeinde den Kirchenraum verlassen, um kindergerecht die biblischen Geschichten im Gemeindehaus zu hören. Hierzu gaben die anwesenden Gemeindeglieder noch einige Anregungen zur Gestaltung dieses Planes, der zunächst für ein Jahr zur Probe durchgeführt werden soll. Dabei sollen während dieser Probezeit auch weitere Detailfragen gelöst werden.

Die Ehrenamtsbeauftragte des Presbyteriums, Margret Krüger, berichtete, dass der Gemeinde immer noch zahlreiche Ehrenamtliche fehlten. So wünsche man sich Hilfe bei der Jugendkirche in Petersburg, bei den Lektoren und für den Kindergottesdienst. Auch suche man händeringend einen ehrenamtlichen Leiter des Archivs. Zudem werden noch Patenschaften zur Hilfe für Asylsuchende benötigt.

Zu Beginn der Versammlung hatte Wolfgang Dröpper noch einmal auf das Jubiläumsjahr 2014 zurückgeblickt. Zudem erinnerte er an den Ausbau des kircheneigenen Martin-Luther-Kindergartens mit seinen 140 Quadratmeter umfassenden neuen Räumlichkeiten für die Betreuung Unter-Drei-Jähriger. Zum Abschluss lud er zur nächsten Gemeindeversammlung im November ein, die ganz im Zeichen der Neuwahlen zum Presbyterium am 14. Februar 2016 stehen wird und bat darum, sich Gedanken über Personen zu machen.

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