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Kirche wird renoviert

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Die Kirche St. Margaretha Ennest steht vor einer umfangreichen Renovierung.  Foto: aleu
Die Kirche St. Margaretha Ennest steht vor einer umfangreichen Renovierung. Foto: aleu

Etwa 50 Ennester Bürger waren der Einladung von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat zu einer Versammlung der Gemeinde St. Margaretha in deren Pfarrheim gefolgt. Wichtigster Punkt waren die Vorbereitungen für die anstehende Kirchenrenovierung, die Architekt Willibrord Sonntag aus Siegen vorstellte.

Die Kirche St. Margaretha wurde am 7. November 1915 konsekriert. Die letzte Renovierung liegt nun bereits 27 Jahre zurück, wodurch sich nun größere Sanierungsmaßnahmen ergeben. Die Schäden am Innenputz sind so gravierend, dass fast die gesamte Putzschicht abgetragen und erneuert werden muss. Die Durchführung dieser Arbeiten machen den Abbau der Altäre und der Orgel erforderlich. Ebenfalls ist eine zusätzliche Isolierung über dem Gewölbe des Kirchenschiffes notwendig, um Kältebrücken zu vermeiden. Weiterhin berücksichtigt die Ausschreibung ein neues Läutwerk, Erneuerungen im Bereich Beleuchtung und Eklektroinstallation, sowie eine Modernisierung der Toilettenanlage.

Mit dem Einbau eines Sicherheitsgitters im Altarraum und einem behindertengerechten Eingang im Hauptportal wird die Kirche St. Margaretha Ennest nach dem Umbau allen erforderlichen Auflagen gerecht. Die Gesamtkosten der Renovierung belaufen sich auf einen Betrag von 380.000 Euro, der zu 70 Prozent vom Erzbistum Paderborn übernommen wird.

Daraus ergibt sich für die Pfarrgemeinde Ennest ein Restbetrag von rund 140.000 Euro, der aufgebracht werden muss. In den vergangenen Jahren hat die Kirchengemeinde Ennest mit den jährlichen Zuweisungen aus Paderborn, bereits in Hinblick auf die bevorstehende Renovierung, sehr gut gewirtschaftet. Gemeinsam mit Spenden und Kollekten wurde dadurch eine gute Grundlage für die Finanzierung gelegt. Dennoch ergibt sich im Finanzplan ein Defizit von etwa 15.000 Euro.

Deshalb ist Eigenleistung gefragt. Die können beim notwendigen Ausbau, Abtrabsport und der Lagerung der Kirchenbänke und Altäre erbracht werden, ebenso wie beim Abschlagen des Putzes oder bei der Modernisierung der Toiletten. Kirchenvorstand und Gemeinderat sind für alle Ideen und Zusagen von Eigenleistungen dankbar und bitten zudem weiterhin um Spenden. Die Renovierungsarbeiten werden im Frühjahr begonnen und etwa ein halbes Jahr dauern.

Ob die Erstkommunion 2009 noch in der Kirche gefeiert werden kann, ist derzeit offen. Auch ist noch nicht endgültig geklärt, ob die Gottesdienste während der Renovierungsarbeiten im Pfarrheim gefeiert werden.

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