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Kunterbuntes Attendorn

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Viele Stunden Fleißarbeit steckten die Wagenbauer in jede der einzelnen Wagenfiguren.
Viele Stunden Fleißarbeit steckten die Wagenbauer in jede der einzelnen Wagenfiguren.

Wochen- oder monatelang haben die Attendorner Wagenbauer wieder gewerkelt und geplant, geklebt und gehämmert und gemalt.

Was sie dabei auf die Beine gestellt haben, konnten sich gestern beim größten Veilchendienstagszug der Region wieder viele Tausend Kattfiller und Gäste ansehen.

Der fehlende Sonnenschein und die Kälte konnten der Stimmung in Attendorn nichts anhaben. Groß und Klein feierten bei bester Karnevalslaune.

Die Straßen der Hansestadt waren wieder bis auf den letzten Platz gefüllt und aus allen Ecken war die Rufe „Kamelle! Kattfiller!“ zu hören. Die Themen der Wagen waren natürlich wieder wie gehabt sehr vielfältig. Die Wagenbauer des MGV Sauerlandia setzten unter dem Motto „Mit Lego wär‘ das nicht passiert, der Bahnhof wäre längst saniert“ ein lokalpolitisches Thema und bauten einen riesigen Lego-Bahnhof. Viele Krümelmonster schickte die Wagenbaugruppe Bremge-Bürberg ins Rennen. Der Wagen der Mooskämper begeisterte bereits am Rosenmontag beim Zug zu Ehren des Kinderprinzen Leo I. die Besucher. Unter dem Motto „Pospischil wie Mayakönig, die anderen … Prozente wenig“ wurde das Ergebnis der Kommunalwahl im vergangenen Jahr verarbeitet. Die Fassbierfreunde Ihnetal hatten einen großen Bier-Lkw gebaut, getreu dem Motto „Im Dezember war er für Kinder da, und dieser kommt nur für Papa“.

Überdimensionale Musiker gab's bei der Gruppe „Wir sind Wir“. Sie hatten sich das Thema „Lieber Rammstein als Ramsch sein“ ausgesucht.

Viele bunte Fußgruppen und liebevoll gestaltete Wagen sorgten für beste Stimmung am Straßenrand. Unzählige Garden, nicht nur aus Attendorn, sondern aus der gesamten Umgebung, rundeten neben den Musikkorps, Spielmanns- und Fanfarenzügen das Bild ab – und nicht nur Prinz Guido I. Höffer hatte seine wahre Freude.

Schon am Rosenmontag hatte der Nachwuchs seinen eigenen Karnevalszug. Bei strahlendem Sonnenschein säumten Tausende Nachwuchs-Jecken den Straßenrand und sammelten Kamelle. (Von Andrea Vollmert und Helena Penner)

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