Malen als Ausgleich zum Alltag

Aysegúl Avci präsentiert hier stolz eine Auswahl ihrer Bilder. Foto: Anette Leusmann

Aysegúl Avci arbeitet als Arzthelferin in der Röntgenabteilung des Krankenhaus St. Barbara GmbH in Attendorn. Vor etwas mehr als einem Jahr entdeckte sie ihre künstlerische Ader. Vermehrt griff sie, zum Ausgleich vom Alltag, zu Papier und Kugelschreiber und begann zu malen.

"Dabei kriege ich den Kopf frei", erzählt Aysegúl Avci. Mehr und mehr entdeckte sie ihre Begeisterung und auch ihr Talent zum Malen. "Ich fange mit einer Linie an", berichtet die Arzthelferin. "Die Bilder sehen in jeder Phase ihrer Entstehung anders aus. Das Spannende ist, dass man am Anfang gar nicht weiß, was daraus wird", setzt sie lächelnd fort.

Wenn die junge Frau ihre Arbeit abgeschlossen hat, sind in ihrem Werk immer viele kleine Details enthalten. Diese sollen die Phantasie der Betrachter anregen.

Unterschiedlichste Interpretationen

"Wenn ich meine Bilder zehn Leuten zeige, gibt es zehn unterschiedliche Interpretationen", freut sich Aysegúl Avci. Anfangs malte sie alle Bilder ausschließlich mit Kugelschreiber, doch mittlerweile greift sie auch schon mal zu Öl- oder Wasserfarbe. "Ich probiere momentan alles aus", so Aysegúl Avci. Doch der Kugelschreiber wird auch in Zukunft ihr Hauptarbeitswerkzeug bleiben, da ihr die filigrane Arbeit am meisten Spaß macht. In den vergangenen Monaten hat sich das Hobby der Arzthelferin bei ihren Arbeitskollegen im Krankenhaus herumgesprochen. Ihre Bilder fanden auch dort großen Anklang. Schließlich folgte ein Gespräch mit der Geschäftsleitung, und auch diese war beeindruckt von Aysegúl Avcis Arbeiten.

Gleich wurde eine Ausstellung im Foyer des Krankenhauses geplant. Diese findet voraussichtlich ab 5. März zwei Monate lang statt. Dort werden etwa 20 Bilder der Nachwuchskünstlerin zu sehen sein. Zu diesem Zweck wurden sie auf eine Größe von DIN A 3 gescannt und eingerahmt. Aysegúl Avci freut sich sehr über ihren Erfolg.

"Wer weiß, was daraus mal wird!"

"Ich bin total überrascht", lacht sie. "Wer weiß, was daraus mal wird!"

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