Mobilfunkkonzept wurde wissenschaftlich bestätigt

Die im Attendorner Rathaus zuständigen Mitarbeiter Wolfgang Hilleke und Melanie Linn präsentieren das Ergebnis des Forschungsprojektes.

Elektromagnetische Immissionen sind vergleichsweise niedrig

Attendorn. (SK)

Die Stadt Attendorn hat sich im Herbst des vergangenen Jahres an einem Forschungsprojekt zur Erfassung der Immissionen von Mobilfunksendeanlagen beteiligt. Ziel war es, einen repräsentativen Überblick über die von den vorhandenen Basisstationen ausgehenden Immissionen im Stadtgebiet Attendorn zu erhalten.Durch den nun vorliegenden Abschlussbericht dürfen sich die politischen Vertreter im Rat sowie die Stadtverwaltung in ihrem konsequenten Festhalten am Attendorner Mobilfunkversorgungskonzept bestätigt fühlen. Denn das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass im Vergleich zu anderen Gemeinden die elektromagnetischen Immissionen in der Stadt Attendorn durch Mobilfunk als vergleichsweise niedrig eingestuft werden können.

Vorsorgeprinzip hat sich bewährt

Aus Sicht der Gutachter hat sich das Attendorner Konzept als Handlungsstrategie zur Umsetzung des Vorsorgeprinzips bewährt, weil es die technischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Betreiber auf der einen Seite sowie die Interessen der Bürgerinnen und Bürger an einer möglichst immissionsminimierten Mobilfunkversorgung auf der anderen Seite gleichermaßen berücksichtigt.

Deshalb wird den Verantwortlichen der Stadt am Ende die konsequente Fortführung des mit dem Konzept eingeschlagenen Weges empfohlen.

"Wir haben niedrige Strahlenwerte und dennoch ein funktionierendes Mobilfunknetz in Attendorn", freuen sich Melanie Linn und Wolfgang Hilleke, die im Rathaus für das Thema Mobilfunk zuständig sind, über den neuerlichen Beweis, dass eine Vorsorge im Sinne einer Immissionsminimierung möglich ist, ohne auf den technischen Fortschritt verzichten zu müssen.

Das Gutachten steht unter http://www.attendorn.de in der Rubrik "Mobilfunk" zum Download bereit. Weitere Informationen geben auch Melanie Linn Tel. 64319) und Wolfgang Hilleke Tel. 64236).

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