Telekom baut Netz aus

Attendorner sollen mit erhöhtem Tempo surfen können

Die Telekom baut das Netz im Vorwahlbereich 02722 aus. Die Stadt verspricht sich davon eine Geschwindigkeitsverbesserung in Sachen Internet für ihre Bürger. Es werden jedoch unter Umständen Vertragsänderungen nötig sein. 

Attendorn. Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom baut ihr Netz im Vorwahlbereich 02722 aus und erhöht zugleich das Tempo. Rund 6.000 Haushalte in der Kernstadt Attendorn und ein großer Teil von Ennest profitieren vom Ausbauprogramm 2017.

Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. 

„Das Internet ist für die Bürger heute unverzichtbar“, sagt Christian Pospischil, Bürgermeister der Hansestadt Attendorn. „Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen.“ „Aus diesem Grund setzt sich die Hansestadt Attendorn seit langem und auch weiterhin für den Breitbandausbau ein“, ergänzt Christof Schneider vom Amt für Bürgerservice und Wirtschaftsförderung. 

Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil, Ralf Engstfeld von der Telekom Deutschland GmbH und Christof Schneider vom Amt für Bürgerservicve und Wirtschaftsförderung der Hansestadt Attendorn (von links) freuen sich auf den DSL-Ausbau in Attendorn.

Ralf Engstfeld, Regio Manager der Deutschen Telekom, führt aus: „Wir investieren Jahr für Jahr bis zu vier Milliarden Euro in den Netzausbau in Deutschland. So treiben wir auch in Attendorn die Digitalisierung voran. Unser Netz wächst täglich. Mit mehr als 400.000 Kilometern betreibt die Telekom bereits heute das größte Glasfasernetz in Deutschland. Zum Vergleich: Das deutsche Autobahnnetz ist insgesamt 13.000 Kilometer lang.“ 

So kommt das schnelle Netz ins Haus Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. 

Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. 

Weitere Informationen

 Um die neuen Möglichkeiten nutzen zu können, sind oftmals neue Verträge abzuschließen. Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom www.telekom.de/schneller Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei) Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei) oder persönlich bei den örtlichen Fachhändlern Euronics XXL Corte, Finnentroper Straße 14, 57439 Attendorn Radio Waller, Kölner Straße 1, 57439 Attendorn informieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare