Bürgermeister Christian Pospischil begrüßt zum Neujahrsempfang

Neue Ideen und Pläne für den Attendorner Bahnhof

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Martin Diller vom DRK Ortsverband Attendorn, Landrat Frank Beckehoff, Dr. Bettina Wolf und Bürgermeister Christian Pospischil verfolgten aufmerksam die Talkrunde beim Neujahrsempfang in Attendorn

Attendorn. Martin Diller vom DRK Ortsverband Attendorn und Bürgermeister Christian Pospischil begrüßten am Wochenende zahlreiche Vertreter aus Politik, Industrie, Vereinen und Institutionen zum gemeinsamen Neujahrsempfang im Rathaus der Stadt Attendorn.

„Sicherlich ist es eine gute Sache, mit einem solchen Neujahrsempfang den Austausch zwischen Vertretern verschiedenster gesellschaftlichen Gruppen aus unserer Stadt zu fördern“, erklärte Bürgermeister Pospischil in seiner Begrüßungsrede. Er blickte auf das Jahr 2016 zurück und gab einen Ausblick auf 2017. So wird die Umsetzung des Innenstadtentwicklungskonzeptes im laufenden Jahr mit entscheidenden Maßnahmen fortgeführt. Weiterhin wird der Stadtrat im Frühjahr darüber entscheiden, ob in Attendorn ein Kino gebaut wird und auch der Bahnhof wird weiter ein Thema sein. Hier warf Bürgermeister Pospischil einen Vorschlag in den Raum, wie der Bahnhof sinnvoll ins Stadtleben integriert werden kann. „Ich glaube wir schaffen einen echten Mehrwert für Attendorn, wenn wir das Jugendzentrum vom Heggener Weg in den Bahnhof verlagern“, verkündete er. Es könnten durch einen Umbau neue Räumlichkeiten entstehen, die nicht nur vom Jugendzentrum als Hauptmieter, sondern auch durch Vereine für Veranstaltungen genutzt werden könnten.

Weiterhin hofft Pospischil, dass es im Jahr 2017 mit der zukunftsträchtigen und notwendigen Entwicklung des Industriegebietes „Fernholte-Eckenbachtal“ weitergeht. Im Frühjahr soll der neue Bebauungsplan rechtskräftig werden und eine neue wasserrechtliche Genehmigung des Kreises eingehen.

Dr. Bettina Wolf von der Arbeitsagentur Siegen hielt einen kurzen Vortrag über die berufliche Integration von Flüchtlingen. Sie berichtete, dass acht Flüchtlinge im Jahr 2016 in Attendorn in Betrieben integriert werden konnten. Darüber hinaus gab es einige abgeschlossene Ausbildungsverträge und zahlreiche Praktika. „Attendorn nimmt damit im kommunalen Vergleich einen absoluten Spitzenplatz ein“, versicherte Dr. Wolf. Sie bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Attendorn.

Um dieses Thema ging es auch in einer Talkrunde, die von Torsten Tillmann, Vorsitzender des DRK Kreisverbandes, geführt wurde. Nachdem der DRK Kreisverband Ende 2015 die Betreuung der Flüchtlinge in den Sporthallen im Kreis Olpe übernahm, blieben nach der Verteilung dieser auf die Kommunen 75 alleinreisende Jugendliche übrig. Ein Teil wurde durch andere Institutionen übernommen, doch 35 wohnen sein März 2016 im Haus Veit in Sondern und werden dort durch 30 Pädagogen in familiärer Atmosphäre betreut. Drei der allein geflüchteten Jugendlichen berichteten von ihren Erfahrungen, ebenso wie die Mitarbeiterinnen Lisa Wagner und Ramona Stiegelbauer. Alle drei besuchen zur Zeit die Schule und absolvierten mindestens ein Praktikum. Einer von ihnen unterschrieb nun einen Ausbildungsvertrag, die anderen beiden hoffen darauf, dass es auch bei ihnen klappt. Nach dem offiziellen Teil gab es ausreichend Gelegenheit für die Anwesenden, sich auszutauschen .

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