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Neues Fahrzeug für Ennest

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Bürgermeister Wolfgang Hilleke übergab am Freitag im Rahmen einer Feierstunde, mit Erteilung des christlichen Segens, dem Löschzug Ennest ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 20/16. Damit konnte das 27 Jahre alte bisherige Fahrzeug ausgemustert werden.

"Der Löschzug Ennest ist mit diesem Neufahrzeug bestens ausgestattet", bekräftigte Hilleke. Das Fahrzeug ist für die Einsatzlage in Ennest mit dem angrenzenden Industriegebiet und als Unterstützungsfahrzeug im gesamten Stadtgebiet konzipiert worden. Seine "Feuerprobe" bestand das Löschgruppenfahrzeug bereits am vergangenen Montag beim Großbrand im Eckenbachtal.

Es ist 14 Tonnen schwer, hat 300 PS Motorleistung und einen 2000-Liter-Wassertank. Außerdem verfügt das Fahrzeug über einen zweigeteilten Schaumlitertank mit einem Gesamtfassungsvermögen von 200 Litern.

Vom ersten Informationsgespräch im November 2007 bis zur Auslieferung am 1. Dezember 2009 wurde in vielen Gesprächen zwischen dem Löschzug Ennest, der Firma Iveco Magirus, vertreten durch Bernd Kühn, und Verantwortlichen der Feuerwehr Attendorn die Ausführung des Fahrzeuges, ebenso wie die Beladung, besprochen und auf die Bedürfnisse zugeschnitten. Dabei durften die vorgegebenen 250.000 Euro nicht überschritten werden.

Neben dem neuen Löschfahrzeug wurde außerdem noch der Abrollbehälter Dekon-V des Landes NRW in den Dienst gestellt. Vor ein paar Jahren erklärte sich die Feuerwehr Attendorn bereit, die Dekontamination von Personen während und nach einen ABC-Einsatz durchzuführen. Deshalb wurde ihr im Jahr 2000 der Dekon-P-Gerätewagen zugewiesen. Nun erhielt sie zusätzlich einen Abrollbehälter Dekon-V für verletzte Personen. Als Trägerfahrzeug dient der Wechsellader des Kreises Olpe mit Standort in Attendorn. Für den fachgerechten Umgang steht nun für mehr als 70 Kameraden die Ausbildung für die Dekontamination nach dem ABC-Konzept des Kreises Olpe an.

"Somit ist die Feuerwehr Attendorn mit Dekontamination, Atemschutz und Kreisschlauchpflege wohl die Feuerwehr, die sich auf Kreisebene am meisten einbringt", bekräftigt Stadtbrandmeister Schüttler.

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