Nothilfe im Herzen Afrikas

Freiherr Peter von Fürstenberg

Die Vereinten Nationen hatten für den Jahrtausendwechsel ehrgeizige Ziele formuliert. Den Menschen auf der Welt solle es deutlich besser ergehen. Hunger und Krankheiten, ganz allgemein die Armut und die ungerechte Verteilung der Güter sollten nachhaltig bekämpft werden.

Die Ziele sind nicht zufriedenstellend erreicht worden. Doch auf vielen Ebenen des politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens gibt es vielfältige und teilweise erfolgreiche Initiativen und Projekte. Das Katholische Bildungswerk im Kreis Olpe konnte für seine nächste Vortragsveranstaltung im Rahmen des Dekanatsforums in Attendorn einen Referenten gewinnen, der kaum ein anderer mit der Frage nach der Entwicklungsarbeit vertraut ist. Am Dienstag, 25. Januar, wird um 19.30 Uhr Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg im Forum der St.-Ursula-Schulen zu Gast sein.

Der promovierte Forstwirt hat in Lateinamerika und besonders in Afrika vielfältige berufliche Erfahrungen sammeln können. So war er in Kamerun Leiter eines interafrikanischen Fortbildungszentrums. Als Gutachter und Berater stellte er sein Wissen in den Dienst der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung. Sein Interesse galt besonders der tropischen und subtropischen Landnutzung rund um den Globus.

Der auf dem Klostergut Holthausen bei Büren lebende Referent prägte über Jahrzehnte auch die kirchliche Entwicklungshilfe im Erzbistum Paderborn. Er war drei Wahlperioden Mitglied des Diözesan-Patoralrates und Vorsitzender des Fachausschusses für Entwicklung und Umwelt. 20 Jahre lang leitete Baron von Fürstenberg den Malteser-Hilfsdienst im Erzbistum Paderborn. Seit 2006 ist er Vizepräsident der Deutschen Assoziation des Malteser Ordens.

Auch auf seine Initiative entstand ein Hilfsprojekt im Nordosten Ugandas. Die Malteser, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und die Sternsingeraktion unterstützen dort unter- und fehlernährte Kinder sowie deren Mütter. In Attendorn will er das Projekt vorstellen. Er schildert die Entstehungsgeschichte des Vorhabens und seine Einbettung in die Problematik dieses überwiegend christlichen Landes im Herzen Afrikas.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare