Langanhaltend sonniges Wetter 

Osterbrauchtum in der Hansestadt zieht tausende Schaulustige an

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Die Osterkreuze werden in Attendorn am Ostersonntag aufgerichtet.

Attendorn. Die Attendorner Osterbräuche lockten am Wochenende bei bestem Wetter unzählige Besucher aus Nah und Fern in die Hansestadt.

Den Startschuss bildete am Samstag das Semmelsegnen am Kirchplatz des Sauerländer Doms. Pünktlich um 14 Uhr betrat Pastor Andreas Neuser das Podest, um die Ostersemmel in allen Größen zu segnen. 

Anschließend zogen die Poskebrüder in den Stadtwald, um die Stämme für die Osterfeuer am Sonntag zu schlagen. Angeführt von einer Musikkapelle, zusammengesetzt aus vielen Attendorner Musikvereinen, zogen die Poskebrüder mit den gefällten Fichten kurz vor 18 Uhr auf den Marktplatz. Bei der Verkündung der Maße gab es großen Jubel bei der Ennester Porte und der Water Porte. 

Die Poskebrüder der Ennester Porte schlugen in diesem Jahr mit 31,90 Metern den längsten Stamm und auf der Waterpoote stand das dickste Osterkreuz mit einem Umfang von 1,28 Metern. 

Am Sonntag kamen viele Zuschauer auf die Osterköppe, um beim Aufstellen der beeindruckenden Kreuze zuzusehen. Den Höhepunkt bildete dann das Anzünden der Kreuze bei einbrechender Dunkelheit. Das Aufleuchten des Lichtkreuzes am Sauerländer Doms um 21 Uhr war für die Poskebrüder auf den Köpfen das Signal zum Entzünden der Osterkreuze. 

Auf Grund der Trockenheit zogen die Flammen in wenigen Sekunden die Stämme hoch und schnell leuchteten alle vier Kreuze über der Hansestadt. Während viele anschließend noch auf den Osterköpfen verweilten, startete an den vier Stadttoren die Osterprozession mit abschließender Ostermesse im Sauerländer Dom.

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