Ein Lichtblick in der Vorweihnachtszeit

Pfadfinder laden ein: Aktion „Frieden überwindet Grenzen“ in Zeiten von Corona

Die Ennester Pfadfinder bringen das Friedenslicht am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, in die Sankt-Margaretha-Kirche nach Ennest.
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Die Ennester Pfadfinder bringen das Friedenslicht am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, in die Sankt-Margaretha-Kirche nach Ennest.

Die Ennester Pfadfinder sorgen in einer Vorweihnachtszeit, die in diesem Jahr so anders und von vielen Ausfällen beliebter Traditionen und Bräuchen geprägt ist, im wahrsten Sinne des Wortes für einen Lichtblick: Das Friedenslicht wird trotz aller Corona-bedingten Einschränkungen traditionsgemäß am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, in die Sankt-Margaretha-Kirche nach Ennest gebracht und von dort aus an die Gemeinde weitergegeben. 

Ennest - Die europaweite Aktion des „Friedenslichtes aus Bethlehem“ ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks aus dem Jahre 1986, in Zusammenarbeit mit den Ringen der deutschen Pfadfinderverbände und den Altpfadfindern. Entzündet von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem, wird dieses Licht in die meisten europäischen Länder und in die USA weitergegeben, um die weihnachtliche Botschaft der Geburt Jesu auf der ganzen Welt zu verkünden: der Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Dieses große Weihnachtssymbol steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“.

Der Pfadfinderstamm St. Margaretha Ennest führt die Friedenslichtaktion nun bereits zum zehnten Mal in der heimischen Gemeinde durch und dieses Jubiläum wird in der Tat etwas Besonderes –wenn auch in anderer Weise, als erwartet. Wie in jedem Jahr wird eine Abordnung der Ennester Pfadfinder das Friedenslicht in Dortmund abholen. Diese Mal fallen allerdings sowohl diese Abordnung als auch der große ökumenische Aussendegottesdienst in Dortmund deutlich kleiner aus. Alles steht im Zeichen einer möglichst kontaktarmen Weitergabe des Friedenslichts nach den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen.

Andacht vor der Ennester Kirche

Die Ankunft des Friedenslichts wird um 19 Uhr im Rahmen einer kleinen Aussendeandacht draußen vor der Ennester Kirche gefeiert. Die Pfadfinder entzünden ein großes Friedensfeuer mit diesem Licht aus Bethlehem auf dem Kirchplatz und wollen es im Anschluss an alle Anwesenden weitergeben. Die musikalische Unterstützung übernehmen dabei wieder Trompeter des Jugendblasorchesters des Musikzuges Ennest.

Das Ganze wird selbstverständlich im Rahmen der tagesaktuellen COVID 19-Auflagen und nur, soweit demnach möglich, stattfinden. Das heißt, dass mit einer Begrenzung der Teilnehmerzahl zu rechnen ist. Die vorgeschriebenen Abstände werden auf dem Kirchplatz und in seiner unmittelbaren Umgebung eingehalten, die Weitergabe erfolgt kontaktlos und ein Mund-Nasen-Schutz ist von allen zu tragen.

Verkauf der Kerzen ab 30. November

Im Vorfeld können Kerzen mit dem Logo der diesjährigen Friedenslichtaktion erworben werden. Der Verkauf startet nach dem ersten Adventssonntag, also ab Montag, 30. November. Diese Kerzen sind zum Preis von 1,80 Euro bei der Bäckerei Hesse und der Metzgerei Köster in Ennest sowie beim Blumenhaus Müller, Inhaber B. Rüsche, in Attendorn erhältlich.

Eine weitere Besonderheit in diesem Jahr stellt ein „Lieferservice“ des Ennester Pfadfinderstammes dar. Gerade in diesen oft einsamen Pandemiezeiten soll das Friedenslicht möglichst alle Ennester erreichen. Deshalb bieten die Pfadfinder an, das Licht vor allem den älteren und kranken Gemeindemitgliedern, die nicht zur Kirche kommen können, noch am Abend des dritten Advents direkt nach Hause zu bringen. Wer hieran Interesse hat, möge sich bitte bis spätestens zum 12. Dezember unter Tel. 02722/52475 oder per E-Mail an pfadfinder.ennest@gmail.com anmelden.

Das Friedenslicht wird darüber hinaus noch bis ins neue Jahr im Eingangsbereich der Sankt-Margaretha-Kirche brennen.

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