Christina Stürmer begeistert Publikum in der Stadthalle Attendorn

Powerfrau reiht Hit an Hit

Christina Stürmer holt sich von Bassist Rue Kostron Unterstützung am Mikrofon. Fotos: Anette Leusmann

Christina Stürmer machte am Samstag im Rahmen ihrer „Hör auf dein Herz-Tournee“ Stopp in Attendorn – und die Sängerin aus Österreich begeisterte das Publikum in der seit November restlos ausverkauften Stadthalle mit guter Laune und einem wahren Hit-Feuerwerk.

Die Powerfrau aus der Alpenrepublik legte sich in der Hansestadt von Beginn an mächtig ins Zeug und strahlte von den ersten Takten an ungebremste Lebensfreude und Leidenschaft – ihre Markenzeichen – aus, dass der Funke gleich zu Beginn mühelos aufs Publikum übersprang. Und die Zuhörer erwiesen sich als äußerst textsicher, sangen sowohl die Songs des aktuellen Albums „Ich hör auf mein Herz“ – darunter die mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnete Single-Auskoppelung „Millionen Lichter“ – wie auch Klassiker wie „Ich lebe“ Zeile für Zeile mit.

Gleichzeitig blickte die charismatische Frontfrau auf die Zeit vor ihrer erfolgreichen Teilnahme an der österreichischen Castingshow „Starmania“ im Jahr 2003 zurück.

Verneigung vor Janis Joplin

Damals war die Sängerin als Straßenkünstlerin unterwegs gewesen, unter anderem mit Songs von Janis Joplin im Gepäck. Vor der US-amerikanischen Sängerin verneigte sich Christina Stürmer, indem sie ein Lied der Legende zum Besten gab.

Mit dem Titel „Engel lernen fliegen“, welcher schon seit Jahren den Schlusstitel ihrer Konzerte bildet, verabschiedete sich Christina Stürmer nach knapp zwei gut gelaunten und schweißtreibenden Stunden von den Fans in der Stadthalle. Die hatten zum Teil große Entfernungen in Kauf genommen, um den Poprock-Star aus Österreich hautnah erleben zu können, und sich bereits zwei Stunden vor Konzertbeginn einen der begehrten Plätze in der ersten Reihe gesichert. Sogar aus Österreich waren Fans angereist, die die Sängerin über den Großteil der Tour begleiten. Im Vorprogramm hatte die Band „Neoh“ die Rolle des Einheizers übernommen. (Von Anette Leusmann)

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