Qualitätsbericht soll auch für den Laien lesbar sein

Liborius-Leiter Uwe Beul freut sich über die Teilnahme seines Hauses am "Kundenorientierten Qualitätsbericht". Foto: aleu

Seniorencentrum St. Liborius nimmt an Landesprojekt teil

Attendorn. (aleu)

Das Seniorencentrum St. Liborius nimmt auf Einladung des Gesundheitsministeriums NRW als eines von neun Häusern des Landes am Projekt "Kundenorientierter Qualitätsbericht" teil. Diese neun Einrichtungen, Institutionen und Träger entwickeln gemeinsam einen Qualitätsbericht, der auch für den "Otto Normalverbraucher" verständlich und lesbar sein soll.

So berichtete Einrichtungsleiter Uwe Beul, dass er bisher auf Veröffentlichungen von Qualitätsberichten und Begehungen in der Hauszeitung von St. Liborius selten bis nie eine Rückmeldung von Bewohnern oder Angehörigen erhalten habe.

Grund dafür ist wohl die Formulierung, die teilweise sogar für Leute aus dem Fach schwer zu verstehen ist. Jetzt sollen Qualitätsberichte erstellt werden, die wirklich auf die Bedürfnisse derjenigen eingehen, die auch davon betroffen sind. Um dieses zu erreichen, bezieht St. Liborius in die Entwicklung des Qualitätsberichtes den Seniorenrat, Bewohner, Angehörige, Betreuer und Mitarbeiter mit ein.

Denn nur so kann herausgefunden werden, was die Betroffenen wirklich wissen wollen. Selbstverständlich darf auch Kritik eingebracht werde, denn auch das gehört dazu. Mitarbeiter der zehn am Projekt beteiligten Einrichtungen treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und Besprechen das weitere Vorgehen. "Davon profitieren wir im Grunde alle", bekräftigte Beul. "Denn das voneinander lernen ist sehr wichtig", setzte er fort. Im Oktober sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ziel ist es, das in Zukunft auf Grund von Qualitätsberichten die 1700 Einrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen miteinander verglichen werden können.

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