Rätselhaftes Verschwinden von Wachtelhündin Gitta

Hündin wurde nach mehr als sieben Wochen tot aufgefunden

Attendorn. (aleu)

Das mysteriöse Verschwinden und der Tod ihrer deutschen Wachtelhündin Gitta geben Elke Johannes und ihrem Mann Jürgen Rätsel auf. Gitta verschwand am 25. November bei einer Treibjagd in Windhausen. Nach sieben Wochen intensiver Suche wurde die vier Jahre alte Jagdhündin am 15. Januar, fast an der selben Stelle, wo Elke Johannes sie ableinte, von Jagdaufseher Alfred Kampschulte tot aufgefunden. Das Ganze ist für Elke und Jürgen Johannes vollkommen unverständlich. "Gitta war lieb und kerngesund. Sie wollte einfach nur laufen und jagen", erinnert sich Elke Johannes.

Hündin nahm an einer Treibjagd teil

An jenem 25. November nahmen sie und ihr Mann Jürgen mit der deutschen Wachtelhündin Gitta an einer Treibjagd des Hegerings Attendorn in Windhausen teil. Elke Johannes leinte Gitta beim ersten Treiben ab. Normalerweise finden die Hunde und die Jäger an einem markanten Punkt wieder zusammen. Aber Gitta tauchte nicht auf. Die Jäger starteten ein zweites Treiben, und Ehepaar Johannes erwartete, dass die Hündin wieder dazustoßen würde. Aber auch diesmal keine Spur von Gitta.

Es begann eine intensive Suche. Ehepaar Johannes gab am selben Abend noch eine Vermisstenmeldung bei der Attendorner Polizei auf. Täglich suchten die Besitzer oder Jagdaufseher Kampschulte das Windhauser Revier ab. Außerdem wurden an allen Punkten, wo Hundebesitzer oder Jäger auftauchen, Suchzettel mit einem Foto der Hündin ausgehangen. Gitta blieb verschwunden, obwohl sie ein rotes Halsband mit ihrem Namen und der Telefonnummer und zwei Handynummern des Ehepaars Johannes trug. Zusätzlich war die Jagdhündin mit einem Mikrochip gekennzeichnet.

Gitta war in gepflegtem Zustand

Am 15. Januar ging Jagdaufseher Kampschulte dann wieder ins Revier. Dort fand er den leblosen Körper von Gitta, fast an der selben Stelle, an der sie verschwand. Die Jagdhündin war in absolut gepflegtem Zustand und trug auch noch ihr Halsband. Sie hatte keine Kletten im Fell und war gut ernährt. Elke und Jürgen Johannes brachten die Hündin zur Tierärztin. Diese bestätigte die Vermutung, dass so kein Hund aussieht, der sieben Wochen im Wald gelebt hat. Eine Vergiftung konnte sie auch ausschließen. Ehepaar Johannes und Jagdaufseher Kampschulte befürchten, dass jemand absichtlich die junge Hündin getötet hat und den Jägern "eins auswischen" wollte. Äußere Anzeichen gaben sogar Hinweise auf einen Tod durch Strangulieren.

Wer hat Hündin

Gitta gesehen:

Ehepaar Johannes und der Hegering Attendorn würden gerne Licht in die Vorkommnisse bringen. "Irgend jemand muss Gitta doch in der Zeit vom 25. November bis zum 15. Januar gesehen haben", wundert sich Jürgen Johannes. Wer zur Aufklärung der mysteriösen Geschehnisse beitragen kann, der melde sich bei der Polizei Attendorn oder bei Ehepaar Johannes unter Tel. 02722/51530 oder 0171/1431310.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare