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Richtfest in Neu-Listernohl: eine neue Kirche für die St. Augustinus-Gemeinde

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Von: Andrea Vollmert

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Richtfest Kirche Neu-Listernohl
Das Interesse am Richtfest der neuen Kirche in Neu-Listernohl war groß. Pfarrer Andreas Neuser (r.) begrüßte die zahlreichen Gäste. © Olaf Knoth

Der Vorstand der Kirchengemeinde St. Augustinus Neu-Listernohl hatte am 10. März zum Richtfest der neu erbauten Kirche mit Gemeindezentrum eingeladen. Viele Dorfbewohner und geistliche Vertreter sowie Vertreter aus der Politik sind der Einladung trotz des stürmischen und regnerischen Wetters gefolgt.

Neu-Listernohl - Mit dem Richtfest ist ein weiteres Ziel erreicht. Erst am 28. Juni 2017 wurde nach diversen Gemeindeversammlungen, Gutachten und Besichtigungen der Neubau der Kirche mit Gemeindezentrum beschlossen.

Das Architekturbüro DEEN aus Münster gewann den im September bewerteten Architektenwettbewerb und erhielt auch direkt den Auftrag für die Planung. Für die Bauausführung ist das Architekturbüro Eickelmann aus Altenhundem zuständig. Baubeginn war dann Ende Oktober 2022 und die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Wichtig war, dass der Glockenturm erhalten bleibt. Er wird äußerlich der neuen Kirche angepasst. Diese wird eine Größe von 212 Quadratmetern haben und geplante 118 Sitzplätze bieten. Zusätzlich gibt es zwei Gruppenräume für rund 48 Sitzplätze. Durch Trennwände können die Gruppenräume bei Bedarf dem Kirchenraum angeschlossen werden.

Außerdem gibt es noch eine Küche, Büro, Lager und einen Technikraum sowie eine WC-Anlage mit behindertengerechter Toilette. Barrierefrei ist auch das ganze Gemeindezentrum erreichbar. Der Großteil der Baukosten wurde durch das Erzbistum Paderborn gefördert. Der Eigenanteil wurde mit der Veräußerung des ehemaligen Pfarrhauses sowie drei Baugrundstücke finanziert.

Richtfest Kirche Neu-Listernohl
Der Richtspruch von Zimmerermeister Ferdinand Happe von der Zimmerei Winter aus Grevenbrück. © Olaf Knoth

„Der Maurer hat’s gemauert, der Zimmerer überdacht; doch dass es hält und dauert, das steht in Gottes Macht“, so der Richtspruch von Zimmerermeister Ferdinand Happe von der Zimmerei Winter aus Grevenbrück. Danach prostete er allen Anwesenden zu und warf die Flasche nach alter Sitte auf den Boden.

Während die Richttanne an das Dach genagelt wurde, ergriff Pfarrer Andreas Neuser das Wort und begrüßte alle Beteiligten und Anwesenden, bedankte sich für das gute Gelingen und deutete an, wo Hochaltar, Altar und Ambo später stehen werden. Anschließend hatte noch jeder die Möglichkeit, bei einem kleinen Imbiss und Getränken die Baustelle in Augenschein zu nehmen. Von Olaf Knoth

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