Mit vielen prominenten Gästen

Sauerland Klassik in Attendorn: Tag 1 der beliebten Oldtimer-Rallye

Die Oldtimer-Rallye Sauerland Klassik ist wieder gestartet.
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Die Oldtimer-Rallye Sauerland Klassik ist wieder gestartet.

Die Oldtimer-Rallye Sauerland Klassik Attendorn ist für viele eines der Highlights im Veranstaltungskalender im Kreis Olpe und darüber hinaus. 108 Fahrerteams haben sich angemeldet, darunter sind viele prominente Gäste, zum Beispiel Schauspieler Hans-Jürgen „Richy“ Müller, bekannt als Kommissar Thorsten Lannert aus dem Stuttgarter Tatort.

Attendorn - Zum Startschuss zur Auftaktrunde der 4. Sauerland-Klassik auf dem Attendorner Rathausplatz waren unzählige Fans gekommen, um die meist sehr seltenen Fahrzeuge zu bestaunen. Rallye-Chef Peter Göbel war die Freude über die vielen Gäste, das perfekte Wetter und den bevorstehenden Start anzusehen. „Ohne die Unterstützung eines tollen Teams wäre so ein Event einfach nicht möglich“, freute der gebürtige Attendorner sich über die perfekte Organisation. Als dann am Donnerstag, 30. September, die Startflagge zum ersten Mal gehoben wurde und der Bentley 4,5 Liter Blower aus dem Jahr 1931 mit der Startnummer 1 auf die Strecke ging, waren die Oldtimer-Fans rund um das Rathaus begeistert und klatschten den Teilnehmern zu.

Oldtimer-Rallye Sauerland Klassik in Attendorn: Erste Etappe am Donnerstag

Der erste Tag, 30. September, steht unter dem Motto „Von der Hansestadt bis zu Dampf-Land-Leute“ und führt gleich zu Beginn in Richtung Norden an den Talsperren Bigge-, Lister, Fürwigge, Verse- und Sorpetalsperre vorbei. Nach der kurzen ersten Etappe sind das endgültige Ziel des Tages die Karl May Festspiele in Elspe. Für die Abgabe der Bordkarten sind hier einige Cowboys zuständig, die mit dem Lasso vor dem Saloon der Westernstadt auf die Teilnehmer und Fahrzeuge warten.

Eine Expedition in den unbekannten Süden wird Tag zwei, 1. Oktober, sein. Noch nie war die Sauerland Klassik südlicher unterwegs. Neue Stationen, unbekannte Kilometer gemischt mit dezent sportlichen Aufgaben bilden den Mix des zweiten Tages. Der Marktplatz von Drolshagen, die Gokart Bahn in Hahn und der Marktplatz und die normalerweise für den für Fahrzeuge gesperrte Fußgängerzone von Hachenburg sind nur Beispiele für die Ziele des Tages.

Die größte Südschleife aller bisherigen Sauerland Klassik-Ausgaben führt die Teilnehmer in diesem Jahr weit durch das Bundesland Rheinland-Pfalz. Auf geschwungenen Wegen führt das Roadbook den Tross später vorbei an Erndtebrück zum Rhein-Weser-Turm. Nach einem kurzen Besuch in Hilchenbach und vielen weiteren Stopps geht es zum Verkehrsübungsplatz Olpe, wo eine letzte knackige Aufgabe zu absolvieren ist.

Sauerland Klassik in Attendorn: Eindrücke vom ersten Tag der Oldtimer-Rallye

Sauerland Klassik in Attendorn: Fotos vom ersten Tag
Sauerland Klassik in Attendorn: Fotos vom ersten Tag
Sauerland Klassik in Attendorn: Fotos vom ersten Tag
Sauerland Klassik in Attendorn: Fotos vom ersten Tag
Sauerland Klassik in Attendorn: Eindrücke vom ersten Tag der Oldtimer-Rallye

Sauerland Klassik Attendorn: Oldtimer-Rallye über 720 Kilometer

An Tag drei, 2. Oktober, geht es hoch hinaus in den Norden. Das Roadbook führt die Teams zum höchsten Punkt in Winterberg. Es geht über gut zu fahrende und landschaftlich einmalige Nebenstraßen in Richtung Grevenstein. Quer durch den Naturpark Arnsberger Wald geht es nach Hirschberg, dem nördlichsten Punkt der diesjährigen Sauerland-Klassik.

Die „Hirschberger Wand“ zählt dabei mit einer Steigung von 33 Prozent zu den steilsten Bergwertungen bei Radrennen in ganz Europa. Viele weitere Orte und Herausforderungen warten auf die Teilnehmer der Rallye, bevor unmittelbar vor dem Attendorner Rathaus dann um 15.20 Uhr die Zielflagge der 4. Sauerland-Klassik fällt, hoffentlich wieder mit zahlreichen Zuschauern, begeisterten Attendornern und – wenn möglich – so offen, frei und herzlich wie möglich.

Über 720 Kilometer liegen dann hinter den Teilnehmern, vor ihnen nur noch die Abschlussfeier, die ebenfalls mit Überraschungen und Wohlfühlmomenten geplant wird.

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