Scheck für Hof Milstenau

Frauenarbeitskreis überreicht Spende an Wohngruppe

Der Veranstalter der Attendorner Frauenmesse überreichten einen Scheck an die Wohngruppe Milstenau des Josefshauses Olpe.

Attendorn. Der parteiübergreifende Frauenarbeitskreis und die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Attendorn Marion Terschlüsen haben als gemeinsame Veranstalterinnen der Attendorner Frauenmesse einen Scheck in Höhe von 1096,25 Euro an die Wohngruppe Hof Milstenau des Josefshauses Olpe überreicht.

Die stolze Summe kam während der im vergangenen Herbst stattfindenden Frauenmesse zusammen, als die Besucherinnen und Ausstellerinnen bei der zweitägigen Veranstaltung in der Stadthalle Attendorn um eine freiwillige Spende für die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung gebeten wurden.

Das Josefshaus Olpe ist eine stationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe. Die Kinder und Jugendlichen können aus den verschiedensten Gründen nicht in ihren Familien leben. Im Josefshaus leben derzeit 185 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 20 Wohn- und Aufnahmegruppen sowie in zehn sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften und im sozialpädagogisch betreuten Wohnen.

Einrichtungsleiter Reinhard Geuecke wies anlässlich der Scheckübergabe darauf hin, dass die Kinder für eine positive Entwicklung häufig weitere Angebote benötigen, die über den finanziellen Rahmen hinausgehen. Heilpädagogische Hilfe wie Spiel-, Reit-, Kunst- oder Musiktherapie oder auch Ausflüge können zu einem großen Teil nur über Spenden finanziert werden. Carmen Erwes, Gründerin und Vorsitzende des Fördervereins, erklärte, dass der Verein gerade die Zusatzangebote zur individuellen Förderung durch kreative Elemente oder auch Nachhilfeunterricht übernimmt.

Begeistert von der Spende des Frauenarbeitskreises zeigte sich auch Anna Engels, eine der pädagogischen Mitarbeiter der Wohngruppe Hof Milstenau. „Mit dieser Summe können wir mit den Kindern etwas richtig Tolles machen“, schwärmte sie.

Vielleicht könne die neunköpfige Wohngruppe sich dann ja einen Ausflug mit Übernachtung leisten. Doch das müsse erst einmal abgestimmt werden.

Die Besucherinnen des Frauenarbeitskreises waren sehr beeindruckt von der Atmosphäre in der Wohngruppe und dem großen Engagement der Pädagogen.

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