Schüler spielten vor großem Publikum "Regenbogenfisch"

Behinderte und nicht behinderte Schüler traten im Musical auf

Attendorn. (SK)

Ein großes Publikum und begeisterter Applaus waren der Lohn für viele Monate Arbeit von behinderten und nicht behinderten Schülern, ihren Betreuern und Lehrern. Über 500 Zuschauer füllten das Foyer der St.-Laurentius-Schule bei den drei Aufführungen des Musicals "Der Regenbogenfisch" in Attendorn.Originelle Kostüme, sympathische "Schausängerinnen", Sprecherinnen und Tänzerinnen, denen man die Freude am Singen und Spielen anmerkte und wunderschöne Lieder begeisterten das Publikum. Unter der Leitung von Michael Rösch, Martin Busenius und Verena Horn präsentierten die Kinder die Botschaft, dass die anfängliche Eitelkeit des schillernden Regenbogenfisches einsam macht und verblendet. Auf den Rat des weisen Tintenfisches Octopus (gespielt von behinderten und gesprochen von einem nicht behinderten Schüler) erkennt er, dass es Freude macht zu teilen, Freunde zu haben und dass man gemeinsam viel mehr zustande bringen kann.

Dieselbe Erfahrung machten auch die jungen Akteure der Paul-Gerhardt-Schule (Gemeinschaftsgrundschule) und der St. Laurentius-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung) bei der Erarbeitung des Stückes. "Die Schüler haben miteinander und voneinander gelernt und hatten viel Spaß dabei", hob Michael Rösch, Rektor der Laurentius-Schule, bei der Begrüßung hervor. Er dankte den Kooperationspartnern von der Paul-Gerhardt-Schule für die gelungene Zusammenarbeit.

Etliche Helfer aus beiden Schulen waren an dem Projekt beteiligt. So hatten Björn Butzko und Nicole Gietmann für ein dekoratives Bühnenbild gesorgt, Jennifer Zacker und Julia Mirco mit 13 Mädchen die Tänze einstudiert. Die bunten Kostüme waren von Müttern der Paul-Gerhardt-Schule hergestellt worden.

Im kommenden Schuljahr wird es weitere Aufführungen in der Paul-Gerhardt-Schule, in der St. Laurentius-Schule (anlässlich des Schulfestes am 8. September) und an anderen Orten geben.

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