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5–4–3–2–1: „Es ist wieder Karneval“

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Von: Andrea Vollmert

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Sessionseröffnung der Attendorner Kattfiller auf dem Rathausplatz
Die Stimmung bei der Sessionseröffnung in Attendorn war bestens. Die Kattfiller haben gemeinsammit ihren Gästen auf dem Rathausplatz gefeiert. © Andrea Vollmert

Fast zwei Jahre ist es her, dass „Kattfiller – Kattfiller“ durch die Straßen Attendorns hallen konnte. Am Donnerstag war es pünktlich um 11.11 Uhr wieder soweit: Der Vizepräsident der Karnevalsgesellschaft, Christian Lohölter, zählte die Sekunden herunter und eröffnete die neue Session mit den Worten „Es ist wieder Karneval.“

Attendorn - Der Platz rund um das Attendorner Rathaus war gut gefüllt, als die Roten Funken, die Prinzengarde, der Elferrat und der durch Corona schon seit 2019 amtierende Prinz Juan Félix I. unter Applaus zur Bühne marschierten. In ihren Reihen waren ebenfalls die neuen Jubelprinzen Reiner I. Kampschulte (25 Jahre) und Dieter I. Auert (50 Jahre). Sie hatten bereits am Vortag mit dem Komitee ehemaliger Prinzen ausgiebig gefeiert. Der Kinderjubelprinz Christoph II. Höffer (25 Jahre) wurde ebenfalls von den Jecken begrüßt.

Prinz Juan Félix I. war der Spaß anzusehen, dass er nach der langen „Zwangspause“ endlich wieder sein Kostüm überstreifen und gemeinsam mit seinen Kattfillern Party machen konnte. „Es ist doch toll, dass wir endlich wieder gemeinsam feiern können“, sprach Prinz Jürgen I. Schulte aus dem Ihnetal vielen der Gäste aus der Seele.

Bei der Sessionseröffnung wird in Klein-Colonia traditionell das neue Motto bekannt gegeben. Passend zum großen Jubiläum der Stadt Attendorn im kommenden Jahr, steht die neue Session unter dem Motto „Vor 800 Jahren wurden wir zur Stadt – wo das Brauchtum einen Namen hat“. Nach dem offiziellen Teil konnte die Party dann starten. Aus dem ganzen Kreis Olpe – ob Helden, Rahrbach, Hülschotten, dem Ihnetal, Bamenohl oder aus Olpe selbst – waren Gäste nach Attendorn gekommen und tanzten und schunkelten zu der Stimmungsmusik der Band Kölsch Connection, die in gewohnter Manier mit Karnevalsmusik aus der Domstadt für beste Stimmung sorgte.

Für Kirstin Lohölter war die Sessionseröffnung eine große Premiere: Sie hatte ihren ersten Auftritt als neue Zeremonienmeisterin der KG Attendorn.

Trotz aller Partylaune war Corona natürlich ein Thema. Der Elferrat hat sich ausgiebig in den vergangenen Wochen um das Thema gekümmert und zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Risiko zu minimieren. Bei der Sessionseröffnung musste die 3G+-Regel eingehalten werden, also geimpft, genesen oder getestet, wobei die Tests maximal 6 Stunden bei Antigen-Test und 48 Stunden bei PCR-Test alt sein durften. Ein zweiter Toilettenwagen war vor Ort, die Bier-Rondelle und der Imbisswagen hatten große Abstände zueinander, um alles zu entzerren. Kontaktloses Zahlen war ebenfalls möglich.

Außerdem gab es strenge Kontrollen, um allen Anwesenden größtmögliche Sicherheit zu bieten. Nur, wer entsprechende Nachweise vorzeigen konnte, bekam ein Kontroll-Bändchen. Wer so ein Bändchen nicht trug, wurde von Mitgliedern des Elferrates angesprochen und ebenfalls kontrolliert.

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