Neuer Ablauf

Mit Sicherheitsabstand und Schutzausrüstung: Blutspenden in Zeiten der Coronakrise

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Die Stationen wurden räumlich verteilt.

Attendorn – Trotz der widrigen Umstände war die Blutspende in der Attendorner Moschee ein voller Erfolg. Es spendeten insgesamt 61 Personen, von denen 15 Erstspender waren. Sieben ehrenamtliche Helfer der Moscheegemeinde halfen bei diversen Aufgaben, wie der Anmeldung, dem Auf- bzw. Abbau, der Bereitstellung der Verpflegung und als Lotsen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation fand ein anderer Ablauf als bei den üblichen Blutspenden statt.

Die erste Station war die Temperaturmessung, wo Besucher mit Anzeichen von Fieber ausgewählt wurden. Elif Colak und Selin Imrol übergaben jedem Blutspender nach der Anmeldungein Fläschchen Desinfektionsmittel. Nachdem erneut die Temperatur gemessen wurde sowie der Blutdruck und Eisenwert kontrolliert wurden, fand das Arztgespräch statt. Zwei Ärzte entschieden, wer spenden darf und wer nicht. 

Mit ausreichend Sicherheitsabstand bestand neben der Blutspende noch die Gelegenheit, sich typisieren zu lassen. Für die anschließende Verpflegung stand ein Büffet bereit, wo einzeln verpackte Lebensmittel für die Mitnahme bereitstanden. Ein Verzehr vor Ort wurde nicht gestattet, um eine Ansammlung von Personen zu vermeiden. 

Weitere Sicherheitsvorkehrungen bestanden darin, möglichst den Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Meter einzuhalten. Dies bedeutet auch, dass alle Spender einzeln reingelassen wurden, alle wartenden Spender wurden draußen mit warmen Getränken versorgt. Die Helfer wurden mit Schutzausrüstung ausgestattet und die Stationen räumlich großzügig verteilt. 

Der DRK Kreisverband Olpe und der Blutspendedienst West informieren darüber, dass insbesondere in der aktuellen Situation Blutspenden von besonderer Bedeutung sind.

Aktion BluStar.NRW 

Mit der Aktion BluStar.NRW möchte der Blutspendedienst West mehr Menschen mit Zuwanderergeschichte zum Blutspenden motivieren. Im Rahmen der Integrationsagentur unterstützt der DRK Kreisverband Olpe dieses Projekt für den Raum Kreis Olpe und wie im vergangenen Jahr konnte die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Moscheevereinen, dem DRK Blutspendedienst West, der Westdeutschen Spenderzentrale (WSZE) und der Integrationsagentur des DRK Kreisverband Olpe fortgesetzt werden.

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