St.-Ursula-Schüler setzen sich für gute Sache ein

Spende von 15.000 Euro an Pater Jack übergeben

Die Sternsinger der St.-Ursula-Realschule überreichten Pater Jack (l.) eine Spende. Dazu kamen auch Präses Michael Lütkevedder (r.) und Konrektor Rudolf Schmidt (3.v.r.).

Attendorn. Das Jahr 2017 begann an der St.-Ursula-Realschule in Attendorn mit der traditionellen Haussegnung. Im Rahmen des dazugehörigen Gottesdienstes überreichten die Sternsinger eine Spende in Höhe von 15.000 Euro an Pater Jack Umbu Warata.

Die Spendensumme ist das Ergebnis des Ursula-Tages der Realschule. Dabei unternahmen die Jahrgangsstufen 6 und 7 am Patronatsfest eine Sponsorenwanderung. Die Schüler der zehnten Klassen organisierten einen Tagesjob in Firmen, Betrieben oder bei Privatleuten. Dabei verzichteten sie auf eine Entlohnung und nahmen stattdessen eine Spende in Empfang. 

Pater Jack war begeistert vom Engagement der Realschüler. Er erklärte ihnen die genaue Verwendung der Spende: Als Missionsprokurator ist er zuständig für die Finanzen der Missionsarbeit seines Ordens auf der indonesischen Insel Sumba. Seit 17 Jahren unterstützt die St.-Ursula-Realschule dort die Missionsarbeit der Redemptoristen durch den Bau einfacher Wohnheime, auf Indonesisch „Asrama“ („für Mädchen“) genannt. 

„Wir danken allen, die mit offenen Türen und offenen Herzen unsere Schüler bei ihrem sozialen Engagement unterstützt haben“, so Konrektor Rudolf Schmidt. Pater Jack, gebürtiger Sumbanese, ergänzte: „Ohne finanzielle Unterstützung aus Deutschland hätte auch ich nie eine Schule besuchen und nicht Priester werden können. Für all eure Hilfe für Sumba ein herzliches Terima Kasih“, („Dankeschön“; Anm. d. Red).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare