Spitzenwerte für Rivius-Gymnasium

Allen Grund zum Strahlen haben nicht nur Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke (r.) und Schuldezernent Klaus Hesener (2.v.r.). Auch Irina Sarah Gerke, Sven Berghäuser, Rudolf Hermanns und Schulleiter Klaus Böckeler (v.l.) vom Rivius-Gymnasium sind stolz auf das überragende Ergebnis der Qualitätsanalyse der Bezirksregierung.

Über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk freut sich das Rivius-Gymnasium Attendorn. Bei einer Qualitätsanalyse (QA) durch die Bezirksregierung Arnsberg schnitt das Städtische Gymnasium aus der Hansestadt landesweit mit Spitzenwerten ab.

Die Qualitätsanalyse, die vor drei Jahren mit dem Schulgesetz als zentrales Instrument zur Entwicklung und Sicherung der Qualität von Schulen in Nordrhein-Westfalen eingeführt wurde, erfolgte am Rivius-Gymnasiuman an vier Tagen. Drei Qualitätsprüfer der Bezirksregierung Arnsberg nahmen dabei die Schule und die Arbeit in der Schule unter ihre kritische Lupe.

Vorab musste die Schule eine umfangreiche Dokumentation ihrer Daten, Lehrpläne und Konzepte abliefern.

Ziel der landesweiten Qualitätsanalyse ist ein externer Blick auf die Schule als Ganzes, um die Stärken und Schwächen zu erfassen und der Schule Anregungen für die weitere Arbeit zu geben. Das Qualitätsprofil der Schule enthält Bewertungen zu 28 Qualitätsaspekten, die sich auf insgesamt 153 untersuchte Kriterien beziehen. Die Unterrichtsbeobachtungen stellen dabei natürlich den wesentlichen Schwerpunkt der Analyse dar.

Auf das Ergebnis der viertägigen Analyse kann das Rivius Gymnasium zu Recht stolz sein: Im Vergleich zu den bisher einer Qualitätsanalyse unterzogenen Gymnasien hat das Rivius Gymnasium einen Spitzenplatz erreicht. Das Qualitätsprofil ist auf der Homepage der Schule www.rivius-gymnasium.de einzusehen.

Als außergewöhnlich empfanden die Prüfer besonders die menschliche Atmosphäre der Schule: Dank der deutlich ausgeprägten Kooperation zwischen den Schülern, aber auch der Unterstützung durch die Lehrer werden auch die etwas schwächeren Schüler der Sekundarstufe I und die Seiteneinsteiger in der Oberstufe auf dem Weg zum Abitur optimal begleitet.

Gelobt wurde vom Qualitätsteam auch die Innovationsfähigkeit der Schule, die sich unter anderem in der Profilbildung bereits in der Erprobungsstufe äußert. So können die Fünftklässler entscheiden, ob sie mit der Wahl des Klassenorchesters oder der Theaterklasse einen musischen Schwerpunkt setzten oder ob sie das Profil Naturwissenschaften wählen.

Schulleiter Klaus Böckeler betont, dass im Mittelpunkt aller Untersuchungen natürlich der Unterricht steht, das eigentliche Kerngeschäft der Schule. "Getragen von einer systematischen Qualitätsentwicklung überzeugt der Unterricht am Rivius Gymnasium durch seine fachliche Gestaltung und vor allem durch die Unterstützung eines aktiven Lernprozesses.

Ansprechende Lernumgebung

Gefördert wird dies durch eine ansprechende Lernumgebung, die überzeugende fachlich-pädagogische Kompetenz der Lehrerinnen und Lehrer und eine angenehme Lernatmosphäre", so der Schulleiter des Rivius-Gymnasiums weiter.

Ohne die hervorragende Ausstattung und Gestaltung der Schule wäre eine moderne, pädagogische und leistungsorientierte Arbeit kaum möglich. Dafür dankt die Schulleitung der Stadt Attendorn als Trägerin der Schule. "Hier zahlt sich die jahrelange vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Attendorn zum Wohle unserer Schüler aus", ist Klaus Böckeler überzeugt.

Bürgermeister Wolfgang Hilleke und Schuldezernent Klaus Hesener spielten den Ball gerne zurück. "Gute Schulen stellen einen eindeutigen Standortvorteil dar. Deshalb sind auch wir seitens der Stadt hocherfreut über das seitens der Qualitätsanalyse attestierte herausragende Ergebnis des Rivius Gymnasiums."

Alle beteiligten Schüler, Lehrer und Eltern freuten sich zu Recht über den Erfolg "ihrer Penne" bei der Qualitätsanalyse. Doch der Blick wird schon wieder nach vorne gerichtet. Die Pädagogen des Städtischen Gymnasiums wollen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, vielmehr sollen auch in Zukunft immer wieder Überprüfungen von Unterricht und Lehrplänen stattfinden. Auch soll noch stärker versucht werden, die Stärken des einzelnen Schülers zu erkennen und zu intensivieren, seine Schwächen dagegen durch Förderung zu beheben.

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