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Gedenken an Bombenangriff und Munitionsexplosion in Attendorn

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Von: Andrea Vollmert

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Bombenangriff 1945 auf Attendorn Zerstörung der Innenstadt
Ein historisches Foto, das fassungslos macht: 140 Menschen sind bei dem Bombenangriff 1945 gestorben und die Attendorner Innenstadt bot ein grauenhaftes Bild der Verwüstung. ©  Theodor Frey sen. (Frey Print + Media GmbH)

Mit Blumen erinnert die Hansestadt Attendorn alljährlich an die Zerstörung der Stadt am 28. März 1945 durch alliierte Bombenangriffe.

Attendorn - Die Hansestadt Attendorn wurde am 28. März 1945 durch alliierte Bombenangriffe schwer zerstört. Dieser Tag ist und bleibt für die Bürger ein Gedenktag und ein Tag der Trauer. 140 Menschen verloren ihr Leben, 286 Wohnungen in der Attendorner Innenstadt wurden zerstört.

Schon seit einigen Jahren erinnern die Katholische und die Evangelische Kirchengemeinde alljährlich am 28. März zwischen 10.50 und 11.10 Uhr durch das Läuten der Totenglocken an dieses schreckliche Ereignis.

Der 28. März und der 15. Juni 1945, an dem nach Kriegsende in Attendorn das Munitionsdepot im Keller des Rathauses explodierte und weitere 35 Menschen in den Tod riss, hatten die Schrecken des Zweiten Weltkrieges unmittelbar in die Stadt gebracht. Ein Krieg, der die Folge einer barbarischen nationalsozialistischen Regierung war, die seit 1939 einen rücksichtslosen Vernichtungskrieg führte, bevor der Krieg 1945 schließlich auch das eigene Land heimsuchte.

„Diese schrecklichen Ereignisse müssen im Bewusstsein der Bevölkerung erhalten bleiben und bedürfen daher einer würdigen Form der Erinnerung“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Attendorn. Neben einer öffentlichen Gedenkveranstaltung im Fünf-Jahres-Rhythmus (derzeit ausgesetzt aufgrund der Corona-Pandemie) greift die Hansestadt Attendorn eine Anregung aus der Attendorner Bürgerschaft auf. Damit erinnert sie jährlich am 28. März und am 15. Juni sichtbar mit einem Blumengebinde an der Gedenkstele am Klosterplatz an die Ereignisse des Jahres 1945, die sich niemals wiederholen dürfen.

Weitere Informationen

gibt es auf der Internetseite der Hansestadt Attendorn www.atttendorn.de in der Rubrik „Stadtinfo-Erinnerungsstätte“. Für weitere Auskünfte steht Stadtarchivar Otto Höffer gerne zur Verfügung, Tel. 02722/64420, E-Mail o.hoeffer@attendorn.org.

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