„Gabriel, ein unbekannter Stern aus Attendorn“

Ein Stück Geschichte

Hartmut Hosenfeld liest im Hotel „Zur Post“ aus seinem neuen Buch.

Ein Stück Attendorner Geschichte. Am Mittwoch, 12. März, liest Hartmut Hosenfeld um 19.30 Uhr im Hotel „Zur Post“ aus seinem neuen Buch „Gabriel, ein unbekannter Stern aus Attendorn“.

Attendorn.

Gerhard Stern, wie er damals noch hieß, machte 1933 am Rivius-Gymnasium Abitur. Damit war er vor dem Zweiten Weltkrieg der letzte Abiturient jüdischen Glaubens in Attendorn. 1936 wanderte er nach Palästina aus.

Sein Traum von einem Staat, in dem Juden und Araber gemeinsam und friedlich leben können, erfüllte sich nicht. Als Journalist kämpfte er für die Menschenrechte und bemühte sich um Verständigung. Er wollte alle Menschen vereinigen. Bis zu seinem Tod unterstützte er die Einrichtung eines unabhängigen palästinensischen Staates neben Israel.

Er tat dies, geprägt durch seine eigenen Erfahrungen, nur widerwillig: Wenn er die Geschichte hätte umschreiben können, hätte er das Zusammenleben von Juden und Arabern in einem Staat vorgezogen.

Hartmut Hosenfeld hat die Geschichte dieses besonderen Menschen aufgeschrieben: „Es gab nicht viele wie ihn, der Gott und die Menschen liebte und nach Frieden strebte.“

Vorverkauf, Buchhandlung Hoffmann, %  02722/2838, hoffmann@attendorn.de, Abendkasse; 7 Euro für Erwachsene, 3 für Schüler.

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