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Tänze, Musik und Tränen

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Der Tanz der Prinzengarde begeisterte das Publikum.
Der Tanz der Prinzengarde begeisterte das Publikum.

Es war der Abend der Tänze und Büttenreden, der Garden und Musiker, der Freude und der Tränen.

Großsonntag hat seinem Namen in Attendorn auch in diesem Jahr wieder alle Ehre gemacht: Die Kattfiller haben am Sonntag eine Prunksitzung auf die Beine gestellt, die bei den unzähligen Narren im Saal keine Wünsche offen ließ.

Sichtlich ergriffen genoss Prinz Guido I. Höffer den großen Einzug in die tobende Stadthalle, bevor ein Feuerwerk an bester karnevalistischer Unterhaltung abgefeuert wurde. Büttenreden von Andreas Schäfer als Hampeiter vom KattfillerMerkur und Olaf Bürger als Edno Bommel strapazierten die Lachmuskeln der Gäste. Hettwich vom Himmelsberg nutzte ihre „lokale Kompetenz“, um Geschichten rund um Attendorn aufs Korn zu nehmen.

Spätestens bei der Kölschen Band Roxy hielt es die Kattfiller bei Songs wie „Verdammt lang her“ oder „Kölsche Jung“ nicht mehr auf ihren Plätzen und sie haben getanzt, gefeiert und geschunkelt. Die heimische Gruppe Klein Colonias knüpfte da nahtlos an und hatte natürlich ein leichtes Spiel mit ihren bekannten Liedern.

Die Tänze der Mini-Biggesterne, der Garde des Kinderprinzen, der Biggesterne und der Regimentstöchter wurden bejubelt und zahlreiche Zugaben gefordert. Begeisterungsstürme entfachten auch die Roten Funken und die Prinzengarde, die für eine Rakete nach der anderen sorgten.

Etwas wehmütig waren die Attendorner Garden aber trotzdem. Einige Tänzerinnen und Tänzer müssen die Garden verlassen. Vor allem aber der Weggang von Trainerin Petra Lütteke, die neben der Prinzengarde auch viele Jahre die Mini-Biggesterne und die Regimentstöchter trainiert hat, sorgte für die eine oder andere Träne – was der unglaublich guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Die Kattfiller, allen voran Prinz Guido I., genossen ihre große Prunksitzung und feierten auch nach dem Finale noch bis in die Nacht. (Von Andrea Vollmert)

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