Titel zum Hochzeitstag

Das neue Schützenkönigspaar Thomas Besting und Gundula Wäller beim Vorbeimarsch an der Vogelstange. Fotos: Anette Leusmann

Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Helden hat seit dem Wochenende drei neue Majestäten: Kaiser Werner Aßmann, Schützenkönig Thomas Besting und Jungschützenkönig André Bertels.

Zum dritten Mal in Folge trat Thomas Besting am Montag unter die Vogelstange. Und da aller guten Dinge drei sind, setzte sich Besting mit dem 77. Schuss gegen seine Mitbewerber Peter Rüenauver, Stefan Belke und Paul Zeppenfeld durch.

Der neue Schützenkönig ist 41 Jahre alt und arbeitet als Maler in Grevenbrück. Seine Hobbies sind Reisen, Motorrad fahren und Joggen. Außerdem ist Thomas Besting der Bruder von Schützenmeister Meinolf Besting. Zur Schützenkönigin wählte Thomas Besting Gundula Wäller aus Oberkirchen. Völlig überrascht zog die neue Königin an der Seite von Besting in die Schützenhalle.

Für die neue Kaiserin Luzia Aßmann kam der Titel nicht ganz so überraschend. Dennoch war die Freude riesengroß, denn am Sonntag feierte sie mit ihrem Mann Werner den 29. Hochzeitstag. Mit einem prächtigen Festzug durch Helden wurde es zu einem ganz besonderen Tag für das neue Kaiserpaar.

Doch die Entscheidung war hart umkämpft. Denn auch die Mitkonkurrenten Herbert Zens, Elmar Vogt, Robert Koch und Wolfram Thöne hatten es auf den Kaisertitel abgesehen. "Es war ein Kampf um jeden Millimeter", bekräftigte der neue Kaiser, der im Jahr 2005 König der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Helden war. Mit dem 106. Schuss gelang es Aßmann, die Reste des Vogels aus dem Kugelfang zu holen, und der Jubel war groß.

Der neue Kaiser arbeitet als Brandschutztechniker in Olpe. Er ist im Vorstand der Schützenbruderschaft tätig und Böllermeister. "Als Ersatz habe ich eigens aus Neger jemanden einfliegen lassen", lachte Werner Aßmann am Sonntag.

Der letzte in der Reihe der neuen Majestäten ist Jungschützenkönig André Bertels. Für den 23-Jährigen bot sich aus Altersgründen am Samstag zum letzten Mal die Gelegenheit, Jungschützenkönig zu werden. Mit dem 74. Schuss erreichte Bertels sein Ziel und holte den Vogel von der Stange. Seine beiden Mitbewerber Tobias Schmidt und Philip Halberstadt mussten sich geschlagen geben.

Der neue Jungschützenkönig studiert Mathematik und Informatik und in seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Veranstaltungstechnik. Als Jungschützenkönigin steht ihm in seinem Regentschaftsjahr Claudia Höffer zur Seite.

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