Videobotschaften, Anekdoten und Stilblüten zum 100-Jährigen

„St.-Ursula-Schiff“ als besonderes Jubiläumsgeschenk

Attendorn. Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist mit Weihbischof Matthias König und einem anschließenden Festakt im Forum feierten die St.-Ursula-Schulen am Freitag ihr 100-jähriges Bestehen.

Zu den zahlreichen geladenen Gästen gehörten neben Weihbischof König und Dompropst Monsignore Joachim Göbel auch Schwestern der Ursulinen, deren Orden die Schule vor 100 Jahren gründeten. „Es freut mich ganz besonders, dass die Attendorner Ursulinen mit vier Schwestern gekommen sind“, bekräftigte Jürgen Beckmann, Leiter der St.-Ursula-Realschule in seiner Begrüßung. 

Doch den Hauptanteil der Gäste machten die Schulgemeinden beider Schulen mit Schülern, Lehrern und Eltern aus. „Wir feiern das Jubiläum unter einer Neuheit“, verkündete Beckmann stolz. An der Decke des Forums befindet sich nun das „St.-Ursula-Schiff“. Hierbei handelt es sich um eine Konstruktion aus Edelstahl der Schlosserei Peter Baumhoff aus Röllecken. 

„Die technische Gesamtausführung der ungewöhnlichen Konstruktion war durchaus eine Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben“, so Geschäftsführer Bernd Balve. Die Idee und der Entwurf dazu stammen von Architekt Christof Selter. Die beiden über kreuz gestellten Schiffsrümpfe mit einem Segel sind mit LED Lampen versehen und in der Adventszeit dient die Konstruktion als Adventskranz. „Wir hatten bisher kein Kreuz im Forum“, freute sich Markus Ratajski, Schulleiter des St. Ursula Gymnasiums über das neue Schmuckstück. 

Das St.-Ursula-Schiff ist ein Jubiläumsgeschenk der St.-Ursula-Stiftung und des Vereins der Freunde und Förderer der St.-Ursula-Schulen. Nach der Segnung durch Dompropst Monsignore Göbel bedankten sich die Schulleiter bei Architekt Selter für den Entwurf. „Sie waren ja schon an der Planung unseres Forums beteiligt und wahrscheinlich hatten sie da schon die Idee im Kopf“, vermutete Ratajski lachend. 

Gestaltung des Festakts in Revueform 

Danach ging der Festakt mit einem abwechslungsreichen, etwa zweistündigem Programm unter der Moderation der Schüler Lara Pappalardo, Malion Belegu, Lotta Arens und Jonas Kaufmann weiter. Auf die klassischen Begrüßungsreden wurde verzichtet, statt dessen wurde der Festakt in Revueform gestaltet. Es gab Video-Grußbotschaften, Anekdoten und Stilblüten aus dem Schulleben, 100 Jahre St. Ursula im Schnelldurchlauf sowie einen Werbespot zu 100 Jahren St. Ursula, Darbietungen der Musical-AGs beider Schulen, Theater, Musik und Vorstellung eines Schülerprojekts. Das Schlusswort übernahm Markus Ratajski. 

Nachdem Weihbischof König in dem Festgottesdienst eine Predigt von 100 Minuten – eine Minute pro Jahr – vorgeschlagen hatte, war der Festakt dieser Zeit gerecht geworden. „Wir haben das geschafft und sogar noch Zeit draufgelegt“, bekräftigte der Schulleiter des Gymnasiums lächelnd.

Rubriklistenbild: © Foto: Anette Leusmann

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