Ursula-Gymnasium spendet 1000 Euro für "Friedensweg"

Schülervertretung und Schulleiter des St.-Ursula-Gymnasiums überreichten den Ursulininnen 1000 Euro für den "bosnischen Friedensweg". Foto: SK

Weitere Spender für Projekt von Meinolf Wacker gesucht

Attendorn. (SK)

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Konvents der Ursulinen in Attendorn besuchte die Schülervertretung des St.-Ursula-Gymnasiums Attendorn mit Schulleiter Peter Wiedemeier die Ursulininnen, um ihnen einen Scheck über 1000 Euro zu überreichen.Die Summe stammt aus dem Schulfest im vergangenen Herbst. Seit Jahren ist es an der Schule üblich, dass ein Anteil des Überschusses dieser Veranstaltung einem karitativen Zweck zugeführt wird.

In den vergangenen Jahren ging dieser Teil häufig nach Vitorino Freire, der Partnerschule des St.-Ursula-Gymnasiums in Brasilien. Diesmal fiel die Wahl auf ein Projekt der Schwestern des Konvents der Ursulinen. In Absprache mit den Schwestern wurde festgelegt, dass das Geld in ein von den Ursulinen unterstütztes Projekt des gebürtigen Attendorners Meinolf Wacker, Jugendpfarrer des Erzbistums Paderborn und Rektor des Jugendhauses Hardehausen, fließen soll. Meinolf Wacker rief den "bosnischen Friedensweg" ins Leben, es wurde ein Jugendhaus in Sarajevo aufgebaut, das nun durch eine Stiftung abgesichert werden soll. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, durch 130 "Spendenwaggons", jeder im Wert von 1000 Euro, einen Grundstock in Höhe von 130.000 Euro zu legen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich über 60 Spender gefunden, doch werden weitere Spender gesucht.

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