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Vortragsveranstaltung

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Seit dem Jahr 2009 ist die Patientenverfügung rechtlich in Deutschland geregelt. Sie ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr wirksam erklären kann.

Dabei bezieht sie sich auf medizinische Maßnahmen und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. So klar und eindeutig sind die Antworten auf viele Fragen rund um die Patientenverfügung aber nicht. Zumal auch Abgrenzungen zu anderen Erklärungen gezogen werden müssen. So sind Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Äußerungen von Behandlungswünschen nicht identisch mit der Patientenverfügung.

Das Katholische Bildungswerk im Kreis Olpe hat Dr. med. Gerhard Markus als Referenten zu diesem Thema gewinnen können. Der langjährige Chefarzt und Ärztlicher Direktor am Vincenz - Krankenhaus in Paderborn will Erläuterungen und konkrete Hilfen aus der Sicht eines erfahrenen Arztes geben. Der Vortrag des Bildungswerkes findet statt am Dienstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Johannes Baptist in Attendorn, Kirchplatz.

Die Beschäftigung mit der Patientenverfügung trifft die Menschen genau dann, wenn sie sich selbst mit dem Ende ihres Lebens und ganz existenziellen Fragen ihres letzten Weges auseinandersetzen. Das weiß Dr. Gerhard Markus ganz genau. Als Intensivmediziner aber auch als überzeugter Christ und aktiver Katholik sind ihm ethische Aspekte wichtig. Somit verspricht die Vortragsveranstaltung des Bildungswerkes ein hochinteressanter Abend zu werden. Vereint doch der Referent vielfältige Aspekte zum Thema in seiner christlichen Grundhaltung und seinen beruflichen Erfahrungen.

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