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Wachkomapatienten

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Der Franziskaner-Hof bietet eine Gruppe für Angehörige von Wachkomapatienten und schwerst Schädel-Hirn-Verletzte an. Das erste Treffen findet statt am Donnerstag, 25. September. Gerade in der Zeit nach der Diagnose "Wachkoma" müssen sich die Angehörigen mit der neuen, schwierigen Situation auseinandersetzen, schwierige Entscheidungen fällen und bürokratische Hindernisse überwinden. Sich bei Gleichbetroffenen Rat zu holen, kann dabei sehr nützlich sein. Aber auch nach jahrelanger Pflege ist ein Austausch förderlich.

Hier will das Team des Franziskaner-Hofs den Angehörigen ein Forum bieten. In der Gruppe sollen Angehörige die Möglichkeit erhalten, sich untereinander auszutauschen, aber bei Bedarf auch auf den professionellen Rat der Mitarbeiter des Franziskaner-Hofs zurückgreifen können. Begleitet wird die Angehörigengruppe von der Heimleitung, dem Pflegedienstleiter, der Ergotherapeutin und einem Diplom-Sozialpädagogen des Franziskaner-Hofes. Je nach Wunsch wird es in Zukunft Kurzvorträge und Schulungsangebote geben, orientiert an den Bedürfnissen der Angehörigen, praktische Hilfen zur Pflege, aber auch zum persönlichen Umgang mit der eigenen Situation.

Der erste Termin am 25. September beginnt um 18.30 Uhr im Multifunktionsraum des Franziskaner-Hofs. Zunächst soll es darum gehen, einander kennen zu lernen, sich über die persönlichen Erwartungen auszutauschen und auf diese Weise eine Basis zu schaffen, auf der sich die jeweiligen Familienangehörigen und Freunde von Wachkomapatienten begegnen können. Die Inhalte der weiteren Termine können von den Teilnehmern selbst abgesprochen werden. Die Teilnahme an der Gruppe ist unverbindlich. Anmeldungen zu diesem Termin können unter Tel.: 02722/6357-0 vorgenommen werden.

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