Gemeinsames Konzert

Weihnachtlichen Konzert des Rivius Gymnasiums unter dem Titel „Wundersame Nacht“

Attendorn. Zu dem weihnachtlichen Konzert des Rivius Gymnasiums unter dem Titel „Wundersame Nacht“ hatten kürzlich die Große VielHarmonie, Kleine VielHarmonie, die Klassenorchester 5 und 6 sowie 215 Kinder der Sonnenschule und der Attandarra Grundschule in die Stadthalle eingeladen.

Mit viel Eifer und Können bescherten die Akteure des Abends den vielen Eltern, Großeltern und Geschwistern und Gästen in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle einen wunderbaren vorweihnachtlichen Abend. Nach einer kurzen Begrüßung durch Schulleiter Rudolf Hermanns folgte der Auftritt der großen Streicherbesetzung der Schule mit Musikerinnen und Musikern von Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe 12 und älteren Gästen. „Noel nouvelet“ führte dabei zunächst in die herbe Klangwelt des Mittelalters. Nach diesem strengen Beginn lockerte das spiritualartige Arrangement von „Mary had a baby“ die wundersame Atmosphäre mit Schnipsen und anderen jazzartigen Elementen wieder auf. Das Klassenorchester 6 gefiel mit präzisem Musizieren in den Liedern „Das Licht einer Kerze“, „Hört der Engel helle Lieder“ und „Rudolph“. Zwei Cellistinnen trauten sich schon an mutige Soli heran. Auch luden die jungen Musiker zum gemeinsamen Singen ein. Traditionsgemäß ließen die ganz Kleinen, das Klassenorchester 5, mit viel Eifer die Lieder „Lieber guter Nikolaus“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Jingle Bells“ hören und animierten die vielen Zuhörer zum Mitsingen. Im Anschluss daran betrat die Mittelstufe die Bühne: die „Kleine VielHarmonie“ unter Leitung von Matthias Brenne mit „ A Merry-achi Christmas“ und „Candy Cane Christmas“. Die nach zwei Jahren Klassenorchester nach den Sommerferien neu aufgestellte Besetzung konnte mit temporeichem und dynamisch sehr variantenreichem Spiel überzeugen. Für den nächsten Programmpunkt erhob sich das hintere Drittel der Halle und 215 Sängerinnen und Sänger sowie 60 Instrumentalisten der Großen VielHarmonie betraten Bühne und Vorbühne. Viele Wochen hatten die Grundschulkinder der Attandarra- und der Sonnenschule sowie die Schüler der Erprobungsstufe des Rivius Gymnasiums für ihren großen Auftritt geprobt: Nachdem die Animation für die Lieder im Unterricht von den Klassen der Erprobungsstufe erarbeitet und zum Üben an alle Gruppen per DVD weitergegeben worden war und die Grundschulkinder immer wieder zum Üben ins Gymnasium gekommen waren, kam es unter dem Doppeldirigat von Phillip Cramer (Orchester) und Gisela Brenne (Chor) zu einer mit Begeisterung vorgetragenen Präsentation von Hella Heizmanns Liedern „Fürchtet Euch nicht“, „Keiner hat einen Platz für mich“, Ochs und Esel“ und „Gloria“. Tosender Beifall des sichtlich bewegten Publikums war der Lohn für dieses großartige Engagement! Die große VielHarmonie unter Leitung von Gisela Brenne, immerhin 60 Mitwirkende in sinfonischer Besetzung, bildet seit Jahren mit ihren Beiträgen den krönenden Abschluss der Konzerte am Rivius Gymnasium. So auch dieses Jahr. In den Medleys „There is Christmas in the air“ und „Around the world at Christmas time“ reiste das Orchester auf hohem Niveau mit der Solistin Isabell Hahn durch die Weihnachtslieder auf unserem Globus. Der begabten Sängerin wünscht man in ihrer Entwicklung noch mehr Mut, um stimmlich das vortrefflich musizierende Orchester noch stärker zu dominieren. In dem Medley zu „Frozen“, dem berühmten Zeichentrickfilm „Die Eiskönigin“, der in der Hitliste der beliebtesten Wintermärchen ganz oben steht, startete das Orchester zunächst mit Hammer, Amboss und lautem Gestampfe beim Eishacken und entfaltete sodann die ganze Klangwelt des Films. Wie sehr die von der großen VielHarmonie mit vielen solistischen Sonderaufgaben vorgetragene Fassung überzeugen konnte, zeigte sich schon darin, dass im hinteren Drittel der Halle, wo Kinder und Jugendliche saßen, aber auch weiter vorne, immer wieder mitgesummt oder sogar mitgesungen wurde. Zwischen den einzelnen Ensembles trugen Kinder des Theaterprofils der Jahrgangsstufe 6 weihnachtliche Gedichte lebendig gestaltet vor. Nach etwa anderthalb Stunden ging ein stimmungsvolles Konzert unter begeistertem Beifall zu Ende.

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