Sparkasse ALK besucht DRK-Ortsgruppe Attendorn

„Wenig Nachwuchssorgen“

Der Vorstand der Sparkasse ALK besuchte kürzlich die DRK-Ortsgruppe Attendorn, um sich vor Ort ein Bild von ihrer Arbeit zu machen.

Attendorn. Der Vorstand der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem (ALK) stattete kürzlich dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Attendorn einen Besuch ab.

Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Heinz-Jörg Reichmann und sein Vorstandskollege Bernd Schablowski waren zu Besuch gekommen, um sich ein Bild von der Arbeit des DRK vor Ort zu machen. Zum dritten Mal hatte die Sparkasse ALK auf Weihnachtsgeschenke verzichtet und das eingesparte Geld gespendet. 2014 und 2015 floss der Erlös in die DRK Ortsvereine Kirchhundem und Lennestadt. 2016 erhielt Attendorn die Spende in Höhe von 2500 Euro.

Neben dem 1. Vorsitzenden Martin Diller und dem 2. Vorsitzenden Herbert Keseberg waren vom DRK Vorstand Schriftführer Jürgen Kowalzik sowie die Beisitzer Alina Schneider und Friedhelm Schwarte vertreten. Für die DRK-Bereitschaft waren neben Rotkreuzleiter Marco Steinrode auch Julian Halbe und Fabian Kost mit von der Partie. Übungsleiterin Christel Vollmerhaus repräsentierte die „Best Ager“ vom Seniorensport. 

Martin Diller zeigte den Gästen einen filmischen Rückblick auf 2016, den die jungen Mitglieder des DRK zusammengestellt hatten. Zusätzliche Zahlen, Daten und Fakten zur Einordnung lieferten Martin Diller und Marco Steinrode. Der DRK-Ortsverein zählt derzeit 86 aktive Mitglieder. Für regelmäßige Beitragseinnahmen sorgen rund 1000 Fördermitglieder. 

Umfangreiche Tätigkeitsfelder 

Das DRK verfügt in Attendorn über sieben Einsatzfahrzeuge, die überwiegend über Spenden finanziert wurden. Der Sanitätsdienst rückt rund 70 Mal pro Jahr zum Einsatz raus. Hinzu kommen Rettungsdienste auf Anforderung. Die Einsatzkräfte verfügen dafür über eine volle Ausbildung als Rettungssanitäter. Rund 20 Blutspendetermine absolviert der Ortsverband pro Jahr in Attendorn. Die Senioren treffen sich regelmäßig zu Gymnastik, Yoga und geselligem Beisammensein. 

Nachwuchssorgen habe man keine, so Martin Diller. Es könnten zwar ein paar Jugendliche mehr sein, aber die wesentlichen Aufgaben seien abgedeckt. Viele Jugendliche lernen die Arbeit des DRK bereits über den Schulsanitätsdienst kennen. Wer sich dafür begeistert, findet schnell den Weg ins Jugendrotkreuz. „Ich konnte früher kein Blut sehen“, sagt Alina Schneider. Bewusst entschied sie sich daher für den Schulsanitätsdienst. Von dort aus führte sie ihr Weg in die DRK-Bereitschaft und als Beisitzerin in den Vorstand. Daneben leistet sie unter anderem Dienste als Rettungssanitäterin. 

Bei der Seniorengymnastik gibt es keine Altersgrenze. 86 und älter seien einige der Sportbegeisterten, erklärte Christel Vollmerhaus. Allerdings müsse sie schon über Nachwuchsprobleme klagen. Der Sparkasse dankte sie im Namen aller Senioren für die Spende: „Von einem Teil des Geldes haben wir Brazil-Handtrainer angeschafft. Die sind ganz einfach zu handhaben und stärken Finger-, Hand- und Unterarmmuskulatur“, berichtete die Übungsleiterin.

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