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Wirklich alte Kameraden

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Zur traditionellen Jubilarehrung der IG Metall des Kreises Olpe auf dem Biggesee erschienen wieder zahlreiche treue Mitglieder. Foto: Corinna Schwegel
Zur traditionellen Jubilarehrung der IG Metall des Kreises Olpe auf dem Biggesee erschienen wieder zahlreiche treue Mitglieder. Foto: Corinna Schwegel

Am vergangenen Wochenende feierten die Mitglieder der IG Metall Olpe ihre alljährliche Jubilarfeier auf der MS Westfalen.

Der 1. Bevollmächtigte Georg Keppeler, freute sich, dass die Mitglieder verschiedenster Jahrgänge so zahlreich erschienen waren, unter ihnen auch Franz Tittelbach, erster Bevollmächtigter von 1958 bis 1990.

Im Jahr 1948, noch bevor die Bundesrepublik gegründet wurde, entschieden sich bereits 26 Männer für den Beitritt in die IG Metall. Viele waren Kriegsteilnehmer und wollten nun in dem wieder aufzubauenden Land bessere Voraussetzungen für die Arbeitnehmer in der Metallbranche schaffen. Heute blicken diese Jubilare auf 60-jährige Tätigkeit bei der IG Metall zurück.

Zu ihnen gehören: Kurt Winter, Rudolf Bruse, Bernhard Stuff, Franz Harnischmacher, Rudi Blöink, Albert Brüggemann, Josef Friedhoff, Günter Kebben, Heinz Strothmann, Joseph De Vries, Rudi Strautz, Hubert Lau, Friedhelm Kocks, Herbert Otte, Karl Josef Neuhaus, Franz Schürholz, Heinz Lahme, Wilhelm Jenker, Josef Hoppe, Gottfried Koch, Vinzenz Quast, Rudolf Blume, Anton Thöne, Josef Wächter, Aloys Siepe und Willy Gwiasda.

Des weiterem wurden Mitglieder für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt, die in ihren ersten Jahren für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie eintraten und diese durchsetzen konnten.

Auch die 74 Mitglieder, die im legendären Jahr '68, der Zeit der Studentenaufstände und Lehrlingsrevolten, in die IG Metall eintraten, wurden für ihre Tätigkeit ausgezeichnet.

Zum Abschluss seiner Eröffnungsrede erinnerte Georg Keppeler an das Hauptziel der IG Metall; nämlich fairen Lohn für geleistete Arbeit zu erhalten. Dabei ging er auch besonders auf die Leiharbeiterproblematik ein. "Die Menschen in den Unternehmen und die sie vertretenden Gewerkschaften stehen vor neuen, anderen Herausforderungen, aber die politischen Grundkonflikte, die unterschiedlichen Interessenlagen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind geblieben. Sie bleiben die Herausforderung unserer Arbeit."

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