Zeitreise eines Ortes

Die Vorstandsmitglieder der Osterfeuer-Gemeinschaft Windhausen freuten sich über die positive Resonanz. Fotos: Anette Leusmann

Zahlreiche Besucher unternahmen am Sonntag bei der Ausstellung "Zeitreise durch unser Dorf — Windhausen stellt aus" einen informativen Ausflug in das Leben im vergangenen Jahrhundert.

Bereits beim altertümlichen Gottesdienst, der den Auftakt zu dieser Ausstellung bildete, war die Windhauser Schützenhalle bestens besucht.

Nach der offiziellen Ausstellungseröffnung war dann genügend Zeit, um sich die alten "Schätzchen" anzusehen. Besonders großes Interesse fanden die alten Bilder, an denen man sehen konnte, wie es früher in Windhausen aussah. Doch auch die anderen Ausstellungsstücke, das älteste aus dem Jahr 1857, erfuhren großen Anklang.

Handbuch eine echte Überraschung

Für Verwunderung sorgte ein Handbuch des Kreises Olpe, in dem alle Gefallenen beider Weltkriege aufgeführt sind: "Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt", war ein Ausstellungsbesucher überrascht.

Auch die Vorführungen am Spinnrad, eines Schusters an einer Nähmaschine aus dem Jahr 1928, der Herstellung von Seilen und des Schmieds wurden interessiert verfolgt. Da das Wetter mitspielte, konnte auch der Schützenplatz mit in die Ausstellung einbezogen werden.

Der Vorstand der Osterfeuer-Gemeinschaft Windhausen, welche die Veranstaltung organisiert hatte, war begeistert von der positiven Resonanz, die weit über das Dorf hinaus ging.

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