"Zum Ersten, zum Zweiten..

'versteigerung_fundsachen.jpg': Der Leiter des Attendorner Bürgerbüros, Frank Burghaus (re.) und sein Mitarbeiter Wolfgang Dornseifer stellen einige der zu versteigernden Fundstücke vor.

Die Galerie im Rathaus der Stadt Attendorn wird von Montag, 27. Juni bis 2. Juli zur "Auktionshalle". Denn die Stadt startet in dieser Woche eine Versteigerungs-Aktion von nicht abgeholten Fundsachen.

Immer wieder werden im Fundbüro der Stadt Attendorn die unterschiedlichsten Fundgegenstände abgegeben. Viele haben ihren ursprünglichen Eigentümer wiedergefunden. Einige warten aber bis heute auf ihren Besitzer. Grundsätzlich gehen Fundsachen nach einer sechsmonatigen Aufbewahrungsfrist in das Eigentum des Finders über. In vielen Fällen verzichten die Finder jedoch auf dieses Recht und die Fundsachen verbleiben im Bürgerbüro. Und genau diese Gegenstände werden nun versteigert.

"Die Fundsachen kommen aus allen Bereichen. Neben vielen noch gut erhaltenen Fahrrädern stehen auch Digitalkameras, Handys, Schirme, Taschen, Schmuck usw. zur Versteigerung bereit", so Frank Burghaus, Leiter des Attendorner Bürgerbüros.

Vom 27. Juni bis 2. Juli können Interessierte zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros die Fundsachen in der Galerie des Rathauses besichtigen. Die Galerie ist wie folgt geöffnet: Montags von 7 bis 17 Uhr, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 7 bis 12 Uhr, mittwochs von 7 bis 18 Uhr sowie am Samstag, 2. Juli, von 10 bis 12 Uhr.

Alternativ dazu werden ab 27. Juni die Fotos der Fundsachen auf der Homepage der Stadt Attendorn www.attendorn.de veröffentlicht.

Bei Interesse können Gebote für die einzelnen Fundsachen in einem verschlossenen Umschlag in der Galerie des Rathauses abgegeben werden. Entsprechende Vordrucke liegen dort aus. Die Gebote sind mit Namen, Anschrift und Unterschrift zu versehen. Der Umschlag wird von einem Mitarbeiter des Bürgerbüros mit Datum und Uhrzeit der Abgabe gekennzeichnet.

Am Montag, 4. Juli, werden die gesammelten Gebote ab 14 Uhr öffentlich in der Rathausgalerie geöffnet. Das höchste Gebot für die jeweilige Fundsache erhält dabei den Zuschlag. Werden zwei identische Gebote abgegeben, so entscheidet der frühere Eingang des Gebots. Die Bieter müssen hierbei nicht persönlich anwesend sein. Die Höchstbietenden, die den Zuschlag erhalten, werden von der Stadt Attendorn benachrichtigt.

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