Zweiter Springer ermittelt

Während des Einsatzes der zahlreichen Rettungskräfte musste der Hubschrauber zur Sicherheit in einem Gewitterschauer für eine Stunde auf dem Sonderner Seeparkplatz landen. Foto: Achim Gandras

Am Samstagnachmittag waren zwei Spaßvögel von der Reling der MS Westfalen vor Sondern in den Biggesee gesprungen.

Die Aufregung war groß, denn nur einer war direkt wieder aufgefunden worden.

Der Zweite, dessen Existenz zuerst auch noch angezweifelt worden war, weil es nur eine Zeugenaussage zu seinem Sprung gegeben hatte, der hielt für Stunden die Rettungskräfte in Atem, die sogar mit dem Hubschrauber angerückt waren. (der SauerlandKurier berichtete)

Der Zweite blieb also verschwunden und hielt die Behörden in Ungewissheit.

Am Samstagabend jedoch hörte ein aufmerksamer Passant im Zug nach Finnentrop einer laut diskutierenden Gruppe zu, die sich so in ein direktes Verhältnis zu dem Großalarm in Sondern brachte.

Die alarmierte Polizei konnte daher am Bahnhof in Finnentrop die Personalien von insgesamt zwölf Personen aufnehmen, wobei der zweite Springer vom Schiff dabei sein dürfte.

Falls er die Kosten für den Einsatz tragen muss, dann dürfte es ein wirklich teures Vergnügen werden.

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