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„Ackersprinter“ blicken positiv in die Zukunft

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Einige „Ackersprinter“ übergaben die Spende an den Kinderhospizverein.

Drolshagen/Ebberg. 500 Euro haben die „Ackersprinter“ angesichts steigender Mitgliederzahlen und der guten Kassenlage ihres Vereins dem Kinderhospizverein in Olpe zur Verfügung gestellt und einen entsprechenden Scheck überreicht.

„Unsere Spende soll an eine gemeinnützige Einrichtung gehen, der Verein ist angesichts der Probleme mit dem gestohlenen Bulli der richtige Ansprechpartner“, hieß es jetzt unisono im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Jause Echternhagen. Zudem sollen bei den Rennen noch Spendenbüchsen für den guten Zweck aufgestellt werden. 

Nach dem Blick auf die Rennen in Ebberg bei Meinerzhagen und der Sengenau in Drolshagen, weitere gelungene Aktivitäten des vergangenen Jahres sowie der Entlastung des Vorstandes richteten die Ackerspinter – die sich übrigens schon 2003, also vor 15 Jahren, zu einer recht außergewöhnlichen Clique mit dem Ziel zusammenschlossen, „mit ausgeschlachteten und speziell hergerichteten Fahrzeugen durch den Dreck zu kurven“ – den Blick in die nahe Zukunft. 

Zum Auftakt in die neue Saison steht bereits am 6. April ab 10 Uhr das nächste Stoppelfeldrennen in Ebberg auf dem Programm. Wieder gibt es „Motorsport vom Feinsten, beste Stimmung, schnelle Fahrzeuge sowie wieder das beliebte Racetaxi in der Mittagspause – kurz ein schönes Erlebnis für die ganze Familie“, versprechen die Ackersprinter. 

Mehrere Neuerungen beschlossen

Erstmals ausgetragen wird zudem ein „Rookies Cup“ zur Förderung des Nachwuchses, zunächst probeweise für zwei Jahre. Angesprochen werden hier 16- bis 17-Jährige, „gemeinsam mit ihren Vätern ein eigenes Fahrzeug bis maximal 75 PS gemäß dem gültigen Regelwerk zu einem eigenen Rennen auf die Räder zu stellen“, hieß es. Für Verpflegung der Teilnehmer und der Besucher wird wieder gesorgt, abschließend wird es ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer geben.

Zu den anstehenden Rennen der „tollkühnen Männer und Frauen in ihren ausgeschlachteten Kisten“ wurden mehrere Neuerungen beschlossen. Unter anderem erfolgt die Einteilung in vier Klassen nur noch nach Motorstärke, wobei die Eigenbauklasse bestehen bleibt. Auch umgebaute Cabrios dürfen gemäß Regelwerk an den Start. 

Ziel der überarbeiteten Regeln: „Das Stoppelfeldrennen soll auch für den kleineren Geldbeutel wieder attraktiv werden. Und es ist sichergestellt, dass auch kleinere Fahrzeuge gewinnen können.“ Vorsitzender Frank Ackerschott zeigte sich abschließend zuversichtlich: „Ich denke, wir haben eine schöne Saison vor uns.“

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