„Kleiner Schritt zurück zur Normalität“

Dorfgemeinschaftsverein hält an Tradition fest: Corona macht Maibaum zum Julibaum

Viele Hände, schnelle Ende: Zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass der Baum schnell aufgestellt werden konnte.
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Viele Hände, schnelles Ende: Zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass der Baum in kurzer Zeit aufgestellt werden konnte.

Wie auch im vergangenen Jahr sind in diesem Sommer aufgrund des Coronavirus´ Schützenfeste, Konzerte und viele andere traditionelle Veranstaltungen nicht erlaubt oder wurden verschoben. Deshalb war es dem Dorfverein „Sympathisches Iseringhausen“ Ende April erneut nicht möglich, den Aufbau des Maibaums umzusetzen.

Iseringhausen - „Für uns war klar: In diesem Jahr wird der Maibaum aufgestellt, auch wenn wir dafür warten müssen, bis die Pandemie-Werte es erlauben. Wir sehen darin ein Zeichen für einen kleinen Schritt zurück zur Normalität“, erklärt Ortsvorsteher Leo Trumm.

Vor wenigen Tagen war es dann endlich so weit. Dem Aufruf innerhalb der WhatsApp-Gruppe folgte eine stattliche Anzahl von freiwilligen Helfern, sodass das Aufstellen in sehr kurzer Zeit erfolgen konnte. Dabei muss jedoch erwähnt werden, dass der schwerste Teil der Arbeit von dem Vereinsmitglied und Unternehmer Tobias Brüser aus Olpe mit seinem Kran erledigt wurde.

So ist aus einem „Maibaum“ ein „Julibaum“ geworden. Neu ist in diesem Jahr der größere Kranz. Sein Durchmesser beträgt nicht mehr 1,80, sondern stattliche 2,50 Meter. Das Verhältnis zur Stammlänge wirkt so wesentlich harmonischer. Geblieben sind die Wappen des Bundeslandes NRW, der Stadt Drolshagen sowie der örtlichen Vereine.

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