Im Galopp ran an die Gans

Fünf Reiter beim Gänsereiten in Bühren erfolgreich

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Die erfolgreichen Reiter erhielten einen Gutschein.

Bühren – Mit Geschick, Geschwindigkeit und Mut: Zum 71. Mal fand am vergangenen Wochenende das traditionelle Erntefest mit Gänsereiten in Bühren statt. Bei Marschmusik und dörflicher Feierlaune trauten sich erneut mehrere mutige Reiter aufs ungesattelte Pferd – Steffen Wurm, Mario Nebeling, Phillip Stahlhacke, Florian Lück und Max Nebeling schafften es, die Gänseattrappe aus der Halterung zu reißen.

„Ich glaube, wir fühlen uns alle wirklich gut jetzt nach dem Gänsereiten. Da macht das Feiern gleich noch mehr Spaß“ – Mit diesen Worten sprach der gleich zweifache Sieger beim Gänsereiten, Max Nebeling, fröhlich für den fünfköpfigen Siegertrupp. Wie alle anderen bekam auch er den Gutschein für eine lebendige Gans – da er Dumicker ist, wird er in den kommenden Wochen traditionell mit Bekannten zusammen eine Gänsefete feiern. Der Sohn des Ehrenvorsitzenden des Vereines nahm gleich einen Drittel der Gänse mit – und das auf zwei verschiedenen Pferden. 

Schon im vergangenen Jahr erfolgreich war Steffen Wurm aus Dumicke. Weiterhin gehörten Mario Nebeling aus Iseringhausen, Phillip Stahlhacke aus Heimicke und Florian Lück aus Meinerzhagen zu den glücklichen Siegern. Das Gänsereiten hat eine langjährige Tradition in Bühren. 

Auch die Ehrung langjähriger Mitglieder stand auf dem Programm.

Im Vordergrund stehe die Aufrechterhaltung der Dorfgemeinschaft, wie Vereinsmitglieder immer wieder betonen. Für eine Vereinsspende von zwei Euro kann jeder Besucher, der sich traut, alljährlich auf das Pferd steigen und sich eine lebende Gans erkämpfen. Die Attrappe in der Eimerbefestigung ist jedoch mit Fett beschmiert – ein zusätzlicher Schwierigkeitsfaktor. Auch in diesem Jahr waren wieder die Haflingerstuten Hildegard und Helena im Einsatz. 

Gänsereiten in Bühren

Am Samstag zuvor fand der offizielle Ehrungsteil des St.-Georg-Heimat- und Reitervereins Bühren statt.

Ehrungen

  • 25 Jahre: Bruno Bieker (Schreibershof), Frank Kirchenbüchler (Dumicke), Thomas Komoletz (Essinghausen) und Guido Wurm (Dumicke) 
  • 40 Jahre: Wolfgang Feibel (Stachelau) und Alois Löwe (Eichhagen) 
  • 50 Jahre: Bernd Stuff (Uelhoff) und Rudolf Saggel (Herpel) 
  • 65 Jahre: Werner Maiworm (Dumicke) und Bernhard Beul (Bühren)

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