Begegnung und Austausch

Geschichtsverein aus Joure zu Gast in Drolshagen

Die Mitglieder des Geschichtsvereins lernten die Partnerstadt Drolshagen kennen.

Drolshagen – Tage voller herzlicher Begegnungen und reichhaltigen Informationen über die Partnerstadt Drolshagen nahmen die Mitglieder des Geschichtsvereins „Fryske Marren“ aus Joure mit, als sie sich auf den Heimweg nach Friesland machten. Für zwei Tage waren sie Gast des Heimatvereines für das Drolshagener Land, der ihnen Land, Leute und Geschichte(n) kurzweilig und mit vielen Begegnungen näherbrachte.

Am Samstagmorgen empfingen der Vorstand des Heimatverein und Mitglieder der Geschichtswerkstatt die Gäste am ehemaligen Mühlenteich und gingen mit ihnen durch die historische Innenstadt Drolshagens zum Heimathaus. Dort stellte der Vorsitzende Dr. Stephan Schlösser den Verein mit seinen vielfältigen Aktivitäten vor. Besonderes Interesse fanden auch die Ausführungen von Dr. Peter Vitt, dem Leiter der Geschichtswerkstatt, zu den Forschungsarbeiten des Arbeitskreises. Eine Führung durch den Glockenstuhl der St. Clemens Basilika schloss sich dem Rundgang durch das Heimathaus an. Klaus Strugalla, einer der Gründer des Glockenförderkreises, ließ es sich nicht nehmen, den friesischen Gästen eins der größten Geläute Westfalens vorzuführen. 

Nach dem Mittagessen führte Reinhard Heer die Gäste vom Marktplatz ausgehend zu den wichtigsten historischen Orten der kleinsten Stadt im Kreis Olpe. Der Weg ging vorbei an den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer, ehemaligem Kloster und einem Adelshof, an den Fachwerkhäusern und Ackerbürgerhäusern bis hinauf auf den Papenberg. Dort wurden sie von einem seit Jahrzehnten aktiven Sammler geschichtsträchtiger Dokumente und Gegenstände aus Drolshagen, Rudi Alterauge, empfangen. 

Nach einer kleinen Erfrischung ging es dann zu Fuß weiter über die Höhen des Drolshagener Landes zum Golddorf Essinghausen, empfangen mit einem plattdeutschen Gedicht des Drolshagener Heimatdichters Heinrich Schürholz. Der Sonntag begann mit einem Frühstück im Heimathaus, zu dem der Heimatverein eingeladen hatte. Vor der Rundfahrt über die Dörfer des Drolshagener Landes mit weiten Ausblicken über die Mittelgebirgslandschaft stand der Besuch des Labyrinths, einem Gemeinschaftsprojekt des Heimatvereins und Drolshagen Marketing, auf dem Programm. 

Kunstwerke in der Natur

Gut passte auch, dass an diesem Vormittag der Dorfverein Hützemert sein zehnjähriges Bestehen mit einem Frühschoppen feierte. Blasmusik und eine spontane Führung durch den Hützemerter Bahnhof mit dem Vorstandsmitglied Sascha Koch trafen die gute Stimmung der Gäste. 

Am Nachmittag, nach einem guten landestypischen Mittagessen in Kalberschnacke, bei dem in einer spontanen Aktion auch der Bürgermeister Uli Berghof die Gäste willkommen hieß, begaben sich die Gäste mit dem Drolshagener Vorstand auf den KulTourpfad Drolshagen. Die Initiatorin Regine Rottwinkel von Drolshagen Marketing wies auf dem Weg auf die mal versteckten, mal offensichtlichen Kunstwerke aus Naturmaterial hin und erläuterte, wie der Kreis von mehr als zehn Frauen mehrmals jährlich diesen Weg mit immer neuen Ideen gestaltet. 

Es wurde schon Abend, als die niederländischen Gäste aus dem Land rund um die Friesischen Seen sich auf den Heimweg machten. Natürlich verabredete man sich erneut, diesmal wieder nach Joure, um den Austausch fortzusetzen und die Begegnungen zu vertiefen.

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