Eine Mischung aus „Game of Thrones“ und Joe Abercrombie

Premiere als Autor: Klaus Viedenz veröffentlicht „Unsichtbar“

Klaus Viedenz stellt sein Erstlingswerk „Unsichtbar“ vor.
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Klaus Viedenz stellt sein Erstlingswerk „Unsichtbar“ vor.

Klaus Viedenz aus Husten entführt seine Leser in seinem Erstlingswerk in das gespaltene, fiktive Reich Indana. Dort liegt der letzte Kaiser im Sterben. Die Bevölkerung des Reiches stellt sich die Frage, wer ihm folgen wird. 

Husten - „Das Buch ist im Wesentlichen ein historischer Roman mit einigen fantastischen Elementen. Es spielt in der Renaissance, einer Zeit des Wandels, in der sich alte Gesellschaftsschichten auflösen“, berichtet der 28-jährige Lehramtsstudent.

„Inmitten des Thronstreits findet sich Anne Myrcontel wieder, deren Hochzeit das große Bündnis der Herzöge sichern soll. Doch Anne hat ihren eigenen Kopf und will mehr sein als die Trophäe an der Seite eines Mannes, den sie nicht kennt – umso mehr, weil er nie erfahren darf, welche Magie in ihr schlummert“, lässt der Klappentext auf der Rückseite des Buches schon auf eine Abenteuerreise durch ein „europäisches Setting der Renaissance“ schließen.

„Die Geschichte hat vier erzählende Charaktere, die sich ähnlich wie bei ,Game of Thrones‘ kapitelweise abwechseln – zum einen Protagonistin Anne, die in einer Notsituation feststellt, dass sie sich unsichtbar machen kann. Des Weiteren gibt’s dann noch Degen Jackmont – einen gewitzten Glückspilz und skrupellosen Egoisten, Alexander Mortys – einen alten Kanzler und erfahrenen Diplomaten sowie David Denniston als ehrgeizigen Waisen und reichen Grafen. Sie alle sympathisieren in unterschiedlicher Weise mit den beiden konträren Fraktionen und sind keine geschliffenen Charaktere – sie alle haben ihre Fehler und sind nicht perfekt. Sie handeln menschlich“, macht der Autor schon jetzt Hunger auf mehr.

Der Jungautor entführt seine Leser ins fiktive Reich Indana.

Über seine Kindheit hinaus konnte sich der Jungautor seine Faszination für Bücher wahren, mehr noch: statt sie reihenweise nur zu verschlingen, rezensiert er seine gelesenen Romane in seinem Blog und Portalen wie Goodreads und Netgalley. Von Tolkien über Rowling bis hin zu Martin las er 568 Bücher, und rezensierte 161 davon – 100 wegen Corona allein in diesem Jahr.

Nun wechselt er die Perspektive vom Rezensenten zum Autor und veröffentlicht am Dienstag, 1. Dezember, sein Erstlingswerk – nach eigenen Angaben, eine Mischung aus „Game of Thrones und Joe Abercrombie. „Unsichtbar“, an dem er seit seinem Abitur im Jahr 2012 immer wieder geschrieben und gearbeitet hat, soll dabei jedoch nur der erste Teil seiner „Diener“-Serie werden. „Insgesamt sollen noch weitere vier Teile folgen, in denen der Fantasy-Anteil von Mal zu Mal steigt“, berichtet der Autor. Wann die Serie abgeschlossen wird, kann der Jungautor noch nicht sagen, denn neben dem Lesen und Schreiben studiert der 28-Jährige Geschichte und Englisch auf Lehramt und spielt bei der Spielvereinigung Iseringhausen Fußball.

Zu erhalten gibt es das 570 Seiten starke Buch ab Dienstag, 1. Dezember, online auf Amazon (Kindle: 3,99 Euro), in der Buchhandlung am Markt in Drolshagen, und der Dreimann Buchhandlung in Olpe für 16 Euro. Darüber hinaus ist es in allen weiteren Buchhandlungen vorzubestellen.

Einen Verlag hat der Jungautor übrigens nicht, „da die Verlage in Coronazeiten keine Risiken mit neuen Autoren eingehen wollten“. Dafür will er seinen Roman jedoch ins Englische übersetzen.

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