„Die Freude ist natürlich riesengroß“

Nach Druck der Eltern: Fahrradprüfung an Grundschulen nun doch möglich

Die Fahrradprüfung an den Grundschulen ist nun doch möglich.
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Die Fahrradprüfung an den Grundschulen ist nun doch möglich.

Der Druck der Eltern hat zum Erfolg geführt: Die Fahrradprüfung an den Grundschulen ist nun doch möglich. Das hat Stephan Blöcher, Schulpflegschaftsvorsitzender an der Gräfin-Sayn-Grundschule in Drolshagen, am Freitagmittag erklärt. Kurz zuvor hatte Blöcher einen entsprechenden Anruf von der Bezirksregierung erhalten.

Drolshagen - Seit Mitte April schlagen die Vorgaben des Landesbildungsministeriums in Düsseldorf für hohe Wellen. Denn Düsseldorf hatte vorgegeben, dass die Radfahrausbildung der 4. Klassen an den Grundschulen ohne Eltern stattfinden muss. Die Eltern waren aber auch immer dafür da, für die Sicherheit der jungen Radfahrer im praktischen Unterricht zu sorgen - gerade an viel befahrenen Straßen. Ohne die Eltern wäre die praktische Fahrradausbildung praktisch nicht umsetzbar gewesen - sehr zum Ärger der Eltern. Und dass die Schüler darüber sehr traurig waren, versteht sich ja im Grunde von selbst.

Zwischenzeitlich hatten Schulpflegschaft, Schulleitung und Polizei Pläne für eine „Fahrradprüfung light“ mit einer gekürzten Strecke entwickelt. Am Freitagmittag kann dann aber die freudige Nachricht, dass die Radfahrausbildung doch möglich ist. Stephan Blöcher: „Die Freude ist natürlich riesengroß.“

Konkret ist die Vorgabe der Landesregierung: Wenn die 7-Tage-Inzidenz im Kreis unter 165 liegt, kann der Radfahrunterricht grundsätzlich stattfinden. Allerdings nur im Präsenzunterricht. Die endgültige Entscheidung, die Radfahrausbildung stattfinden zu lassen, liegt bei der jeweiligen Schulleitung. Blöcher. „Wir in Drolshagen stehen auf jeden Fall dahinter.“ Schule, Schulpflegschaft und Polizei hatten für die Drolshagener Schüler bereits zuvor ein coronakonformes Konzept erarbeitet.

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