Schnelle Hilfe bei kleinen Pannen

Neue Fahrrad-Reparaturstation und E-Bike-Ladestation am Treffpunkt „Alter Bahnhof“

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Bürgermeister Uli Berghof (l.) und Leader-Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß (2.v.l.) präsentieren mit den Vertretern des Dorfvereins und der Firma Innogy die neuen Reparatur- und Ladestationen.

Hützemert – Einen platten Reifen aufpumpen, den Fahrradlenker richtig einstellen oder einfach nur eine Schraube nachziehen: Wenn Fahrradfahrer künftig auf dem Bergischen Panorama-Radweg fahren und eine Panne an ihrem Drahtesel haben, finden sie am Treffpunkt „Alter Bahnhof“ in Hützemert mit der neuen Fahrrad-Reparaturstation schnell Hilfe.

„Die Fahrrad-Reparaturstation ist die erste ihrer Art in der Leader-Region BiggeLand“, freute sich Bürgermeister Uli Berghof bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstag. Dabei handelt es sich um eine kleine gelbe Säule aus Edelstahl mit Fahrradwerkzeug und einer Luftpumpe. Durch den Einwurf einer 50-Cent-Münze lässt sich die Station öffnen. 

Nachdem alle nötigen Reparaturen verrichtet sind, wird die Station geschlossen und das Geldstück kann wieder entnommen werden. Mit dem Werkzeug lassen sich zum Beispiel Räder abmontieren, lockere Pedalen festziehen oder auch Fahrradketten wechseln. Eine Vorrichtung an der Säule bietet außerdem die Möglichkeit, das Fahrrad einzuhängen und zu fixieren, um bequemer arbeiten zu können. 

„Es ist ein schönes Beispiel, wie schnell und einfach solche Projekte umgesetzt werden können“, erklärte Regionalmanagerin Anne-Kathrin Hoß, denn vom Antrag bis zur Umsetzung dauerte es nur wenige Monate. Die Kosten betragen insgesamt 4300 Euro mitsamt Pflasterarbeiten – rund 2000 Euro nur für die Reparaturstation. Die Leader-Förderung beträgt 65 Prozent der Gesamtkosten. 

E-Bike-Ladestation als Spende

Doch der Dorfverein Hützemert darf sich über ein weiteres Highlight freuen: Neben der Fahrrad-Reparaturstation befindet sich eine neue E-Bike-Ladestation im Wert von rund 2500 Euro. Diese wurde von der Firma Innogy gespendet. Laut Christoph Brombach von Innogy sei es die zweite Ladestation im Kreisgebiet – in Altenhundem befinde sich bereits eine. 

Gleichzeitig können drei E-Bikes mit dem eigenen Spiralschloss fixiert und geladen werden – insgesamt sogar sechs Akkus – während die Radfahrer nebenan in einer der Gaststätten einkehren. Auch das Smartphone kann derweil geladen werden. Die bisherige Behelfslösung war ein Energiepoller neben dem „Treffpunkt Alter Bahnhof“. „Es ist eine Gemeinschaftsaktion“, freute sich Ulrich Hilchenbach, Geschäftsführer des Dorfvereins Hützemert, mit Blick auf die zwei Neuheiten. „Das passt gut zusammen.“

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