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Unfall mit 2,3 Promille: Auto überschlägt sich - Betrunkener Fahrer verletzt

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Von: Kai Osthoff

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Zu einem Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Neujahrsmorgen auf die K36 bei Drolshagen gerufen.
Verkehrsunfall bei Drolshagen: Ein 60-Jähriger landete mit seinem Wagen auf der Seite. © Kai Osthoff

Ein betrunkener Fahrer hatte einen Unfall in Drolshagen. Sein Auto überschlug sich. Die Polizei traf den Verletzten nicht mehr im Krankenhaus an.

Update vom 3. Januar, 13.20 Uhr: Wie die Polizei des Kreises Olpe bekannt gab, war der Fahrer des Unfallwagens in Drolshagen stark betrunken. Noch vor Ort wurde bei dem 60-jährigen Mann ein Alkoholtest durchgeführt. Der beeindruckende Wert: 2,3 Promille.

Beamte der Polizei sollten im Krankenhaus die angeordnete Entnahme der Blutprobe des Unfallverursachers überwachen. Aber: Der Mann hatte das Krankenhaus bereits verlassen. Die Polizisten suchten den Mann also an seiner Wohnanschrift auf. Dort wurde die Blutprobe nachgeholt. Bei dem Unfall entstand ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.

[Erstmeldung] Drolshagen - Der 60-jährige Fahrer eines VW-Tiguan war laut Aussage der Polizei unter Alkoholeinfluss von Drolshagen Schlenke in Richtung Drolshagen-Scheda unterwegs.

Aus bislang unklarer Ursache war er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dort fuhr er in den Graben und auf einer Wiese gegen einen Weidezaun. Im weiteren Verlauf prallte er gegen eine betongegossene Regenrinne. Der Pkw überschlug sich, rutschte einige Meter zurück auf die Fahrbahn und blieb auf der Seite liegen.

Der Fahrer konnte sich aus eigener Kraft aus dem Fahrzeug befreien. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt und kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt. Den 60-jährigen Mann aus Drolshagen erwartet nun eine Anzeige wegen „Trunkenheit im Verkehr“.

Der Pkw musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Die Feuerwehr aus Drolshagen war ebenfalls an die Einsatzstelle geordert worden, da nach ersten Informationen Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Weiterhin entfernten sie die Frontscheibe, um der Polizei freien Zugriff auf das Fahrzeug zu ermöglichen. Die K36 war für eine kurze Zeit gesperrt worden. 

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