Große Freude für alle Wasserfreunde

Vertrag für Dräulzer Stadtbad um drei Jahre verlängert

Unterzeichneten den Vertrag: Bürgermeister Ulrich Berghof (l.) und Rolf Wortmann, Bevollmächtigter der Lenne Therme.
+
Unterzeichneten den Vertrag: Bürgermeister Ulrich Berghof (l.) und Rolf Wortmann, Bevollmächtigter der Lenne Therme.

Drolshagen – Seit 2004 arbeitet die Stadt Drolshagen mit der Lenne Therme zusammen, um Wasserfreunden hiesigen Sport- und Badespaß zu ermöglichen. Seit Freitag ist es endgültig: Die Zusammenarbeit wird um drei weitere Jahre verlängert. Drei Jahre, in denen es vor allem um eins geht – die Stadtbadsanierung. Eigens für diesen Zweck hat die Rosestadt in der vergangenen Woche einen Arbeitskreis gegründet.

Im Rahmen der Vertragsverlängerung bleibt so die Aufgabenverteilung zwischen der Stadt als bauliche und technische Verwalterin sowie der Lenne Therme als Pächterin des Schwimmbades unverändert. Bedeutet: Das Stadtbad steht nicht nur Vereinen und Schulen zur Nutzung zur Verfügung, sondern nach wie vor allen Dräulzer Badebegeisterten. „Die zentrale Frage ist jetzt eigentlich nur: Wohin wollen wir mit unserem Stadtbad? Es soll auf keinen Fall zu einem Spaßbad übergehen. Der Fokus liegt weiterhin darauf, Schulschwimmen und Vereinssport zu ermöglichen. Aber wollen wir die Optik des jetzigen Schwimmbades erhalten und nur mit neuer Technik auffrischen? Was sagen die Gutachter? Das sind Fragen, über die sich Köpfe aus Verwaltung und Politik in den nächsten drei Jahren Gedanken machen werden“, erklärte Rainer Lange, Stellvertreter des Bürgermeisters Drolshagen. Unter anderem sei ein Gutachten erforderlich, dass den Sanierungsbedarf des Sportbades abschätze. Bis Ende 2023 solle die Sanierung abgeschlossen sein. 

„Die Kommunikation zwischen uns und der Stadt verlief problemlos. Der Beschluss schafft Spekulationen aus der Welt. Ich freue mich auf drei Jahre Vertragsverlängerung und weitere Zusammenarbeit“, resümierte Ralf Wortmann, Bevollmächtigter des Betriebes Lenne Therme, bei der Vertragsunterzeichnung. 

Altersbedingter Handlungsbedarf

Auch Stadtoberhaupt Ulrich Berghof lobte Wortmanns „federführendes Engagement“ zum Thema Stadtbadsanierung. In einer Presseinformation stellte die Stadt zudem klar, dass es sich nicht um ein „spekulatives, millionenschweren Investionserfordnernis“ handele, welches in die Wege geleitet werden würde. Das Ziel sei es, Kosten und Nutzen nach einem Gutachten abzuwägen. Letztendlich erfordere das 45 Jahre Schwimmbad vor allem altersbedingten Handlungsbedarf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare